Voila, die Tagesanzeiger-Online App wird auf dem iPad ausgemustert

Ich berichtete ja schon von der neuen Tagesanzeiger iPad-App und von meinen Erwartungen für die alte online App. Und in der Tat, seit die meisten Artikel in der neuen iPad-App im Laufe der letzten Woche kostenpflichtig wurden, spielte die TA Media nun ein neues Update der bisherigen älteren App auf, welches deren Nutzung auf die iPhone und iPod Plattformen beschränkt.

Auf dem iPad bleibt für alle, die nicht gewillt sind für News-Inhalte zu bezahlen, nur noch die Webseiten-Version. Oder eben die recht ordentliche 20 Minuten App.

Ist die TA Media nun konsequent, so dürte als nächstes der Beschnitt der online Inhalte des Tagesanzeigers und damit auch der nun noch auf dem iPhone verfügbaren älteren App erfolgen. Aus Verlegersicht führt dies zu einer klareren Separierung der Gratisangebote (20 Minuten) von den kostenpflichtigen Inhalten (Tagesanzeiger / iPad-App). Wobei die Inhalte der 20 Minuten App denjenigen der TA App bisher sozusagen ebebürtig waren.

Zu erhoffen wäre davon eine qualitative Anhebung der TA Inhalte und eine Rückkehr zu einem proaktiveren Journalismus, war natürlich auch (mehr) kostet. Eine Aufgabe für den neuen TA Media Chef? Der alte hat sich ja letzte Woche verabschiedet. Oder wird nun einfach auch der 20 Minuten Arm der Newsnetz Platform beschnitten?

NZZ: Tut was!

Falsche Adresse – oder wie sie meinen Auftrag nicht bekommen

Kürzlich auf der Suche nach einem Handwerker stiess ich auf einen Anbieter, der in seiner Webseitennavigation den Punkt “Standorte” führte. Na perfekt, ist er auch in der Nähe? Klar, da fand ich eine tatsächlich eine komplette Zürich Adresse, zwar mit Postfachangabe, aber das hatten auch die beiden anderen Standorte in Bern und Zofingen. Zudem war bei jedem Standort eine andere Telefonnummer, jeweils mit der passenden Vorwahl, aufgeführt.

Perfekt, da gehe ich vorbei und schau mir die Muster gleich vor Ort an. Schliesslich bin ich ja in 10 Minuten da und was ist besser, als gleich vor Ort den Kontakt zu suchen. Das dachte ich mir zumindest so, doch als ich eintraf fand ich zwar ein Gewerbeareal, aber dieses beherbergte einen Schrottverwerter und nix anderes. Bauchgefühl: Merkwürdig? Umgezogen? Fake?

Also egal, einfach die 044er Telefonnummer anrufen und nachfragen ist wohl das Beste. Getan, und ein Herr, unterwegs im Auto, begrüsste mich freundlich mit dem korrekten Firmennamen. Als ich dann sagte, dass ich an der angegebenen Adresse stehe, da aber seine Tür vermisse, erklärt er mir, dass sie ihr Büro nur in Bern haben, aber tätglich in Zürich arbeiten. Aus diesem Grund habe er da eine Adresse “hinterlegt”.

Was dann folgte war ein kurzes Verkaufsgespräch und dass er bei Interesse natürlich gerne bei mir vorbei komme.

Nun ja, will ich das? Mich selber stört es gar nicht, wenn ein Dienstleister von etwas weiter anreist und das gleiche anbietet, wie ein lokaler. Auch wenn ich es natürlich veil vernünftiger finde, einen lokalen zu beauftragen, sofern das Angebot und die Dienstleistung stimmt.

Und vor allem: Ich fühlte mich schon ein wenig auf den Arm genommen. Ich stand da vor der nicht existenten Tür, die so echt aussehend auf seiner Webseite präsentiert wurde. Ein Standort, der keiner ist. Wie ist es den da mit seinen Angeboten, seinen Referenzen, seinen Fähigkeiten. Sind die echt, oder stehen die auch nur einfach so da? Ist die ganze Webseite nur eine virtuelle Fassade ohne etwas dahinter?

Die Vertrauensbasis war weg, sofort!
Hätte er nur seine echte Adresse als Standort angegeben und betont, dass er regelmässig auch in Zürich unterwegs und bereit zu einem Beratungsgespräch sei, hätte ich dies wohl wahr genommen. Doch so, und diese Beispiele gibt’s wohl in allen Branchen, ist für mich das Vertrauen gleich im vornherein weg. Die Person oder der Anbieter war in meinen Augen schlicht nicht ehrlich, nicht vertrauenswürdig und mit so jemandem will ich nicht zusammenarbeiten. Punkt.

 

Geklaute Webseiten-Texte: Wie gehe ich gegen diese dumme Alltäglichkeit vor?

Hinter Webseiten und deren Inhalten steckt viel Arbeit. Je nach Sinn und Zweck einer Seite gehen schon Stunden, wenn nicht gar Tage oder Wochen, in das Erstellen von Produkt-, Angebots- und Anbieterbeschreibungen. Diese Texte und oft auch dazu gehörtende Bilder und Illustrationen sind meistens das Rückgrat und auch der eigentliche Identität einer online Präsenz.

Diese Arbeit ist zum Glück durch das Urheberrechtsgesetz geschützt. Aber trotzdem wird geklaut, was das Zeug hält. Oft wohl aufgrund der Überlegung, dass der andere mit seinen Texten und seiner Webseite ja erfolgreich sein muss, also muss etwas richtig daran sein. Oder, wenn er so gut in Google gefunden wird, dann liegt das wohl an seinen Inhalten. Also, anstelle richtig zu verstehen, selber zu arbeiten, kopiert man einfach. Doch genau diese Vorgehensweise ist völlig falsch, ja sogar kontraproduktiv und ilegal. Wieso? Hier ein paar Aspekte:

  • Inhalte – Texte und Bilder – unterstehem dem Urheberrechtsgesetz. Klauen und einfach nur schnell kopieren und dann auf der eigenen Seite veröffentlichen ist somit illegal.
  • Wenn ein Text zweimal identisch im Internet vorkommt, ist das doppelter Content und genau das mögen Google und andere Suchmaschinen gar nicht. Klaut man und veröffentlich, so schadet man also der Seite des Urhebers und zugleich sogar seiner eigenen. Das Vorgehen ist also schlicht ungeschickt, kontraproduktiv und ich würde sagen dumm.
  • Suchmaschienenoptimierung ist um ein vielfaches komplexer, als einfach die richtigen Texte online zu haben. Man erreicht mit guten Texten allein noch gar nichts.
  • Kommt der Content-Klau aus, so hat man sein Image zumindest beim Urheber ramponiert. Unbeliebt machen ist meist ein schlechter Weg, sich in einer Branche zu etablieren.

Ganz konkret erlebe ich das Phänomen immer wieder bei meiner Seite hochzeitsfotograf-schweiz.ch. Die Seite wird beim Suchen nach einem Fotografen für Hochzeiten ziemlich gut gefunden. Und somit fällt sie offensichtlich auch meinen ‘werten’ (wow, wer verwendet dieses Steinzeitwort noch;)) Kollegen auf. Und einige sind dann so naiv und kopieren sich einfach mal meine Texte.

Um geklauten Content zu finden, gibt es ein ganz praktisches online Tool: Auf der Seite Copyscape kann man die URL seiner eigenen Webseite eingeben und Copyscape spuckt einem dann aus, wo die gleichen Inhalte im Internet sonst noch gefunden wurden. Dabei erhält man eine sehr praktische Anzeige der Webseiten mit farbig unterlegten Text-Passagen.

Ich sende dem Webseitenbetreiber dann jeweils ein freundliches, aber bestimmtes Email mit der Aufforderung die Texte zu entfernen. Die Antworten sind teils haarsträubend. Da kommen manchmal ganz merkwürdige Ausreden zusammen, weshalb die Texte kopiert wurden. Doch am Schluss wir fast immer mehr oder weniger korrekt reagiert und die Texte verschwinden.

Wie geht es euch? Habt ihr auch entsprechende Erlebnisse? Ich bin gespannt, davon in den Kommentaren zu hören.

Tages-Anzeiger iPad App – das iPad Tagi-Abo kommt

Als regelmässiger online-Newsleser bediene ich mich öfter den beiden lokalen Anbietern, 20 Minuten und Tages-Anzeiger. Auf dem iPhone oder dem iPad geschieht dies via die jeweilige App. Doch genau das soll sich beim Tages-Anzeiger (zumindest auf dem iPad) nun ändern:

TA Media hat bekanntgegeben, dass der Tages-Anzeiger nun zweimal täglich als Morgen- und Abendausgabe für das iPad erscheinen wird. Die ensprechende App ist bereits erhältlich und kann bis ca. Ende August kostenlos genutzt werden.

Für die iPad App werden die Inhalte zweimal täglich aktualisiert. Für die Morgenausgabe bereitet ein eigenes Redaktionsteam die Inhalte der Printausgabe auf. Die aktualisierte Abendausgabe wird hingegen in Zusammenarbeit mit der Redaktion von Tagesanzeiger.ch gestaltet.

Ab August (Ende?) sei die neue App dann als Tages-, Wochen- oder Monatsangebot erhältlich. Ich werde interessiert beobachten, wie und ob sich die TA Meda damit durchsetzt. Der Schritt zu einer kostenpflichtigen iPad Zeitung war eigentlich schon seit der iPad lancierung überfällig. Denn die Medienhäuser müssen ganz klar vermehrt diese Kanäle nutzen, um ihr eigenes Abo-Business am Leben zu halten. Die Produktion von Inhalten ist nicht billig und somit sind da Kosten mit Einnahmen zu decken.

Was aber wenn ich nun weiterhin nur die kostenlosen Inhalte konsumieren möchte? Hier wird sich zeigen, ob die alte App für das iPhone weiter gepflegt wird. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass sich die TA Media komplett vom iPhone verabschiedet. Ob hier auch ein kostenpflichtiger ‘News-Dienst’ folgt, wird sich zeigen. Und wenn ja, kann man ja dann immer noch auf die Tagesanzeiger.ch Webseite zugreifen, sofern sie nicht wie die Seite der Sonntagszeitung komplett beschnitten wird.

Google Plus – diesmal könnte es mit dem Social Network klappen

Google hat letzte Woche (oder nein, ich glaub es war bereits die davor) einen ziemlich guten Start mit seinem neuen Social Network hingelegt. Google Plus heisst es und es ist der mindestens dritte Analauf – nach Buzz (gibt’s immer noch) und Wave.

Mein erster Eindruck: Wirkt aufgeräumt und viele Geeks scheinen voll am ausprobieren zu sein. Das ist ncoh keine Garantie für den Erfolg, aber ein ganz guter und vor allem besserer Anfang.

Weit in die Details möchte ich hier nun nicht gehen, aber hervorzuheben sind die ‘Circles’. Damit hat man im Unterschied zu Facebook nicht einfach nur Freunde, sondern man teilt seine Kontakte in ‘Beziehungs-Kreise’ ein. Das ist deutlich Realitätsnäher, was vielversprechend ist. Zudem hinterlässt man damit natürlich Google eine Fülle an Informationen, welche Google sicher auch verwerten wird.

Und hier geht’s zu meinem Profil!

Switzerland destination wedding photographer

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Peugeot Episode – Auf dem Weg zur Besserung

Ich jammerte ja bereits laut über meinen Irrweg mit der Markt-führenden Zürcher Peugeot Garage und berichtete kürzlich von einer bessernden Situation. Mittlerweile traf auch die Rechnung ein, welche im Vergleich zu früher ganz vernünftig ausfiel.

Eine weitere Besserung beobachtete ich aber auch noch, welche mein Vertrauen in meinen neuen Garagisten weiter stärkt: Während das Auto zuvor mit beinahe 10 Liter auf 100 km erstaunlich viel Diesel verbrauchte, sank der Wert plötzlich wieder auf die gewohnten ca. 7 L/km. Ich muss also auch davon ausgehen, dass der Peugeot 307 SW nun wieder deutlich korrekter eingestellt ist. Ansonsten kann ich mir die Verbrauchsdifferenz nicht vorstellen.

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Witziges Schlachtfeld-Kamera-Freak Werbevideo

Dieses Video ist wirklich witzig: Im Stil eines Kriegsfilmes sind Kamera-Jäger unterwegs, die sich in guter Rambo-Manier, schwer mit Kameras, Serienbildern und Blitzgerät-Bomben durch das ‘Dickicht’ ans Motiv kämpfen: