Fast ein iPhone Tsunami, statt Evolution…

Gerade las ich diesen Blogbeitrag auf dem iPhone Blog. Ziemlich eindrücklich, vor allem die Absatzzahlen und, das heute wohl jeder 7. Smartphone Besitzer ein iPhone hat.

Während vom revolutionären 1.Generation iPhone 700’000 Einheiten am ersten Wochenende verkauft wurden, sind es beim evolutionären iPhone 4Gs bereits 4 Millionen. Und auch die über 15 Billionen App-Downloads im 2011 sind auch krass. Na dann mal weiter so, nächstes Jahr kommt bestimmt das iPhone 5…

Wohnungsmarkt Zürich: Parkplatzsituation in Neu-Oerlikon & das Fahrtenmodell

Neu-Oerlikon ist ein aufstrebendes Quartier der Stadt Zürich. Unzählige neue Wohnsiedlungen wurden gebaut, die meist einen hohen Standard haben und parallel dazu siedeln sich viele Firmen neu hier an. Vom früheren eher zweifelhaften Ruf Nord-Oerlikons ist nicht mehr viel übrig und das ist ja auch ganz toll so. Oerlikon bietet fast alles, was man braucht.

Sehr irritierend und unlogisch ist allerdings, wie die Stadt die Parkplatzsituation in den Griff bekommen möchte: Sie regelt die Anzahl Fahrten und nicht die Anzahl Parkplätze. Daniel Gerber, stellvertretender Leiter der Umweltschutzfachstelle UGZ dazu: “Für uns ist die Gesamt-Umweltbelastung massgebend. Und diese kann mit dem Fahrtenmodell gut begrenzt werden.” (Quelle: Zürich Nord Quartierzeitung vom 1.12.11). Dass die Rechnung so nicht aufgeht, wird dabei einfach ausgeblendet:

Die Behörden fördern damit den (Auto-)Einkaufsverkehr und schränken die Möglichkeiten der Anwohner ein. Denn die Grundbesitzer müssen Fahrtenkontingente, anstelle von einer bestimmten Anzahl Parkplätze, intern zuteilen. Und somit wird geschaut, dass die gut zahlenden Mieter, die Einkaufszentren, genügend Park-, respektive Einfahrtkontingente erhalten. Konkret heisst das, dass Anwohner für stolze monatliche Fr. 320.- einen Parkplatz in einem gross-Parkhaus mieten können, dann aber pro Woche nur 9 mal ein und ausfahren dürfen. Hat man die 9 Ein- und Ausfahrten erreicht, bleibt die Barriere unten. Die Anwohner werden also in ihrer automobilen Mobilität ganz konkret eingeschränkt und das bei einem Mietpreis jenseits von gut und böse. Die Einkaufsfahrten aber werden dadurch natürlich gefördert und mehr Einkaufsverkehr wird angezogen.

Das Resultat:

  • Das Ziel, die Schonung der Umwelt, wird nicht erreicht, Einkaufsfahrten der von auswärts anreisenden Kunden nehmen zu und damit die Belastung.
  • Die Anwohner sind verärgert und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
  • Der Markt nutzt die Situation aus, die Mietkosten für Parkplätze und Garagen explodieren (Fr. 320.- für einen offenen Platz in einer grossen Parkplatzhalle mit 9 Ein- und Ausfahrten).
  • Keine blauen Zonen, sie sind mit dem Fahrtenmodell nicht kompatibel, weshalb keine geschaffen werden. Besucher der Anwohner müssen in den ab der 2. Stunde sehr teuren Parkhäuser parkieren.
  • Zudem ist mir bekannt, dass nicht-öffentliche Parkhäuser für Wohnhäuser bei einigen Liegenschaften nicht zugelassen wurden.
  • Weiter wird in Neu-Oerlikon der öffentliche Verkehr nicht gefördert. Die Region Leutschenbach wird nicht zusätzlich erschlossen, der 80er ist der einzige Bus.

Man sieht schnell, dass das Modell nicht funktioniert. Es führt zu mehr Einkaufsverkehr und damit mehr Umweltbelastung, zu höheren Mietkosten, zu einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit für Anwohner und senkt somit die Attraktivität des Standortes Oerlikon als Wohngegend. Hat sich da jemand etwas schlaues ausgedacht? Den Schaden haben Umwelt, Anwohner, Kleinbetriebe und Zürich-Nord.

Wohnungsmarkt Zürich: 1.5 Zimmer für Fr. 1950.-

Die Preise für Mieten sind in Zürich bekanntlich horrend. Wenn ich daran denke, vor ca. 15 Jahren in Basel noch für Fr. 400.- ein Zimmer in einer 3Er WG gemietet zu haben, so kommt mir dies wie ein Märchen vor. Und mittlerweile ist es fast genau so ein Märchen, dass ich vor knapp 10 Jahren schockiert über den Preis doch eine 1-Zimmer Mietwohnung in Zürich Höngg für Fr. 1000.- monatlich mietete.

Seit dann wohnte ich in 2 weiteren Wohnungen und wir suchen nun erneut. Wir brauchen zwar mindestens eine 3.5 Zimmer Wohnung, aber das hat mich doch sehr erstaunt:

In Zürich Affoltern wird eine 1.5 Zimmer Wohnung, inmitten der neuen Monstersiedlungen am nördlichen Stadtrand mit 67m2 Bruttofläche angeboten. Ok, das ist für eine 1.5 Zimmer Wohnung doch sehr gross. Aber für die Wohnung im Parterre gilt es Fr. 1950.- monatlich zu bezahlen. Und nein, die Putzfrau ist nicht inbegriffen;-)

 

Die AAA Methode im online Marketing

Wer erinnert sich noch an die Telefonbuch Zeiten, als es galt möglichst weit vorne im Telefonbuch aufzutauchen? Dies führte zu so absurden Firmennamen und damit Telefonbucheinträgen wie “AAA Zimmerli Reinigungen” (welcher hier absolut frei erfunden ist).

Nun eine Frage, welchen Eindruck hinterlässt dies? Ist die AAA Zimmerli Reinigungen eine seriöse, zuverlässige und qualitativ hochwertige Reinigungsfirma? Mit einer guten Referenz vielleicht schon, sonst aber eher nicht, denn sonst hätte die Firma Zimmerli diese zweifelhafte Präsentation gar nicht nötig. Und ein intelligenter, kritisch hinterdenkender Kunde wird wohl eher fern bleiben.

Doch wieso erzähle ich dieses Beispiel?

In letzter Zeit fiel mir auf, dass ein Fotograf zu reinen SEO-Zwecken unzählige ähnliche Webseiten mit ähnlichen URLs im Stil von ‘hochzeitsfotograf-StadtXYZ-hochzeit-fotograf-StadtXYZ.ch’ aufbaut, nonsense PRs dazu veröffentlicht und sie natürlich als Linkquelle verwendet. Natürlich ranken einige dieser Seiten vorerst gar nicht so schlecht.

Doch:

  • Die Seiten sehen unseriös und billig aus.
  • Ein halbwegs inteligenter, Google-suchender Kunde, der die Hauptseite und die Pseudoseiten entdeckt, wird skeptisch sein.
  • Die Linkstruktur hat eine recht banale Struktur.
  • Die Fotografie auf der Hauptseite ist Mittelklasse, macht also die Zeifel nicht wett.

Genau wie die Firma Zimmerli hat diese AAA Methode des online und SEO Marketing keine Aussicht auf langfristigen Erfolg. Ihr fehlt langfristiges Denken und echte Qualität.

Nach einem Jahr unter Wasser: Bilder finden den Weg zurück zum Eigentümer

Das ist krass: Einer verliert seine Kamera im Meer, respektive am Ende eines Piers. Ca. ein Jahr später fischt der Taucher Markus Thompson die Kamera, eine Canon EOS 500D, aus dem Wasser. So weit so gut, doch er macht sich auf die Suche nach Bilddateien auf der Speicherkarte und kann in der Tat noch Bilder retten!
Das ist ein erstes kleines Wunder der Technik – Speicherkarten können also ganz schön robust sein.

Doch damit ist erst der eher unspektakuläre Teil der Story erzählt. Das eigentliche ‘Wunder’ (dabei glaube ich gar nicht an solche) geschah dann im sozialen Netz, konkreter auf Google Plus: Der Finder publizierte einige Bilder und suchte den Besitzer. Es gelang, die Bilder sprachen sich rum und sie fanden ihren Weg.

Ohne soziales Netz, die grosse Internetcommunity, wär dies niemals möglich gewesen. Wunderbar!

Das zukünftige Produkteportfolio von Canon

Achtung, dies wird mal wieder ein sehr spekulativer Beitrag ohne, dass ich Insiderwissen habe. Früher lag ich ja bereits mal so richtig falsch mit meinen Vorhersagen zu neuen Kameras… Doch ich glaube, dass sich seit der Ankündigung der Canon EOS 1D X und nun mit den neuen Hinweisen zur Nikon D800 ein etwas deutlicheres Bild des Produkteportfolios von Canon (und womöglich auch Nikon) abzeichnet.

Hier mein Blick in die nicht mehr so ganz unoffensichtliche Glaskugel:

  • Canon EOS 1Ds X (frühestens 2013!?): Auch wenn offiziell die EOS 1D X Nachfolgerin der 1Ds Mark III und der 1D Mark IV ist, besteht die Möglichkeit, dass Canon eine neue (Studio-) Profikamera mit einer sehr hohen Auflösung (40-50 Megapixel?) hearausgibt. Dies wird aber wohl noch eine Weile dauern und erst dann eintreffen, wenn die Canon EOS 1D X schon gut verbreitet ist. Zudem wird diese Kamera deutlich mehr Pixel als eine EOS 5D Mark III haben.
  • Canon EOS 1D X (angekündigt, ab März 2012): Offiziell ist die kürzlich angekündigte EOS 1D X die Nachfolgerin von beiden, der EOS 1D Mark IV und der EOS 1Ds Mark III. Sie ist gesetzt und wird wohl für mindestens 1-2 Jahre nach Einführung das Flagschiff der 1er Serie bleiben.
  • Canon EOS 5D Mark III (Ankündigung Photokina 2012? Alternativer Name EOS 3D?): Die nächste Königin hinsichtlich Auflösung mit einer ähnlichen Anzahl Pixel wie die Nikon D800, also im 30-40 Megapixel Bereich. Wieso so viele Megapixel? Weil für die Mehrheit der zahlungswilligeren Hobbyfotografen mehr Megapixel stets ein Kaufargument ist und damit im gleichen Zug die Profis zufrieden gestellt werden können, welche sich bei der 1D X lieber mehr Pixel gewünscht hätten. Zudem wird damit auch auf komfortable Weise verhindert, dass viele Profifotografen ohne Sportfotografie-Bedürfnisse die 5D Mark III als Alternative zur EOS 1D X betrachten. Auch vom Autofokus her ist hier eine deutliche Abgrenzung zu erwarten, wobei dieser vermutlich weitgehend mit dem AF der EOS 7D identisch sein dürfte.
  • Canon EOS 7D Mark II: Die kleine Sportkamera könnte etwas mehr Pixel (24?) als das aktuelle Modell, mit gleichbleibender Geschwindigkeit und verbesserten Videofunktionen bekommen. Die Lanciertung wird wohl erst nach der EOS 5D Mark III stattfinden.
  • Canon EOS 70D und kleinere Modelle: Hier findet das übliche nachrücken, näher an die grösseren Modelle, aber mit günstigeren Bauweisen, statt.

Aussen vor lies ich hierbei die ganze neue Cinema Linie von Canon, welche den professionellen Videobereich anspricht. Hier wird Canon das schon vorangekündigte spezialisierte Gehäuse, vermutlich auf der 1D X basierend, auf den Markt bringen.

Persönlich hätte ich mir noch eine Kamera ähnlich der EOS 1D X, aber etwas langsamer und mit einem kompakteren, näher an der EOS 5D Mark II liegenden Gehäuse gewünscht. Spekuliert habe ich über eine solche “Canon EOS 3D” schon, daran glauben tue ich aber nicht mehr. Darum bestellte ich bereits meine 1D X, welche abgesehen von ihrer Grösse und dem Gewicht, für mich als Hochzeitsfotograf zumindest auf dem Papier die ideale Kamera darstellt. Die EOS 5D Mark II wird dabei vorerst meine Wahl für Studioportraits und Architekturfotografie bleiben.

Doch man kann ja hoffen: Sollte sich herausstellen, dass Canon mit einer “nur” 18 Megapixel EOS 5D Mark III, parallel zu einer z.B. EOS 3 mit viel mehr Pixel (32 – 38?) als Konkurrentin zu Nikon’s D800 am Markt viel erreichen kann, so kann’s natürlich gut ganz anders kommen 😉

Nochmals gesagt werden muss, dass sich nicht nur in meiner eigenen Vorhersage, sondern auch aus Sicht der Hersteller die geplanten Produkteportfolios ändern können. Dieser Blogpost ist reine Spekulation! Also nicht böse sein, wenn alles ganz anders kommt 😉

Nikon D800 – die ersten Bilder?

Vor kurzem kursierte dieses animierte Video der angeblich bald kommenden Nikon D800, was für viele Nikonians wohltuend war, in einer Zeit in der Nikon’s dSLR Fabriken in Thailand unter Wasser stehen. Ist das ein Fake oder sieht man hier wirklich eine 3D Animation der kommenden D800?

Und gestern brachte nikonrumors.com nun die ersten angeblichen Produktefotos des von vielen sehnlichst erwarteten D700 Nachfolgers. Die Kamera soll in der Tag gewaltige 36 Megapixel bringen. Doch hier mal erst das Bild:

Und die Rückseite:

(Bilderquelle: Nikonrumors.com)

Die technischen Daten sollen sein:

  • Kleineres Gehäuse als die Nikon D700
  • Auflösung: 7360×4912 (36MP)
  • CF+SD Speicherkarten gleichzeitig
  • Leicht grösseres Display
  • Ausgezeichnete Videoqualität, besser als die D3s
  • Video Modi: 1080p/30/25/24 und 720p/60/30/25/24
  • Gleicher AF wie die Nikon D3 und D700

Ein genaues Datum für die Ankündigung und Verfügbarkeit ist  zurzeit noch nicht bekannt.

WordPress Maintenance Mode Problemlösung: “Briefly unavailable for scheduled maintenance”

Soeben wurde ich gleich etwas nervös, da ich weder das Backend zu diesem WordPress Blog, noch den Blog selber laden konnte. Unter beiden Webadressen erhielt ich eine rudimentäre Seite mit der Nachricht “Briefly unavailable for scheduled maintenance”. Dies passierte, nachdem ich automatisiert, respektive im Admin-Interface einige Plug-Ins aktualisierte. Mein erster Gedanke: Jetzt ging was schief, hoffentlich sind nicht alle Inhalte verloren…

Glücklicherweise fand ich im Internet gleich hier die Lösung:

  • Man muss einfach kurz per FTP auf den Webserver zugreifen und ins Verzeichnis der WordPress Installation gehen.
  • Dort findet man eine Datei namens “.maintenance”, die man einfach umbenennen oder löschen kann.

Voila, Problem gelöst!

Taggeldversicherungen, Schleudertrauma und wie die IV der Versicherung hilft

Ein Artikel des Tagesanzeiger ist mir heute aufgefallen. Dabei geht es um die verbreitete Praxis, dass Versicherungen Langzeitkranke zur IV abzuschieben versuchen. Der Tagesanzeiger sagt: “Tagesanzeiger.ch/Newsnetz liegen jedenfalls Briefe der Axa Winterthur (AXA 10.85 3.38%) und der Helsana an Schwerkranke in der Romandie vor, denen sie mit dem Aussetzen der Taggeldzahlungen drohen, falls sich diese nicht sofort bei der IV melden.” Abschieben scheint der beste Weg zur Optimierung der Ausgaben einer Versicherung zu sein.

Wir selber kämpfen heute mit den Folgen eines Schleudertraumas und der Tatsache, dass Versicherungen der Bundesgerichts-Sichtweise folgen, dass es eigentlich gar kein echtes Schleudertrauma gibt. Mit einem solchen Urteil stärkte das Gericht die IV in ihrer Ansicht, dass ein Schleudertrauma-Patient keinen IV-Anspruch hat. Grundlage dazu ist, dass bei einem Schleudertrauma nur in extremsten Fällen mit Röntgenbildern ein Defekt festgestellt werden kann. Somit werden alle anderen Fälle “nur” als Schmerzerkrankung betrachtet und eine solche kann mit Schmerzmittel einfach behandeln.

Was macht nun eine Privat-/Taggeldversicherung? Sie empfiehlt die Anmeldung bei der IV und bezieht sich dann auf deren Urteil, welches behauptet, der Patient sei gesund. Mehrere Anwälte empfehlen darum, die IV-Anmeldung bei einem Schleudertrauma gleich von Anfang an weg zu lassen.

Achtung, dies ist keine Empfehlung sich als Betroffener nicht anzumelden. Es ist nur eine Feststellung, die irgendwie ganz gut zur in diesem Tagesanzeiger erschienen Artikel passt.