Tami Guet, Tami Schrott – der Besserwisser

Schweizer Blogger und online Medien kennen ihn, den Monsieur Tami Guet oder manchmal kommt er auch Tami Schrott. Was für einfallsreicher Name!

Er ist ein regelmässiger Kommentator auf Blogs und Webseiten und macht es sich zum Sport, sich provokativ und besserwisserrisch zu äussern. Es macht ihm Spass Artikel, die mal etwas loben oder positiv hervorheben ins lächerliche zu ziehen. Inhaltlich bringt er dabei oft nichts relevantes oder gar falsche Informationen. Als selber in verschiedenen Medien online Schreibender nervte ich mich zuerst regelmässig. Doch das ist die Energie nicht wert.

Der Gute liebe Tami meldet sich immer mit der Emailadresse tagu@redwine.ch an. Ob diese funktioniert weiss ich nicht. Wer will es ausprobieren? Doch lässt es sich in WordPress einfach Bewerkstelligen diese Email Adresse im Bereich der Kommentar-Einstellungen auf die Blackliste zu stellen. So bleibt er erst mal fern, bis ….

Mehrsprachige WordPress Webseiten – wie?

Um ein neues Projekt zu realisieren, suche ich aktuell nach Lösungen für mehrsprachige WordPress Webseiten. Ich trage diese hier zusammen, damit die Informationen auch gleich für andere nützlich zur Verfügung stehen.

Aktuell bekannt sind mit die beiden Plut-Ins qTranslate und WPML sowie die Möglichkeit mittels Multisite Installation mehrsprachige Seiten aufzubauen.

Habt ihr hierzu tips oder Hinweise? Kennt ihr andere Möglichkeiten?

Vielen Dank für eure Kommentare!

Quick news: WordPress 3.5 is out

Just a quick note for my wordpress readers: WordPress 3.5 is out with a bunch of cool new features. Most notably:

  • A new, sexy Media Manager with a beautiful interface that allows much easier and faster drag-and-drop interactions.
  • A new default theme called Twenty Twelve with a responsive design (the webdesign trend 2013?), which is almost becoming a need very rapidly.
  • A Retina-Ready admin interface and other enhancements of the admin screen.
  • Multisite web developers will love the possibility to install WordPress MS in a sub-directory. And switch_to_blog() is now much faster.

The big web design trend 2013 is…

…responsive design, according to this article on the Mashable blog.

It may be looking like a very boring content after that headline, but it’s as important as it is simple. We surf totally different now than we did say 3-5 years ago. Internet is everywhere, subscription plans of mobile carriers offering unlimited mobile download are getting cheaper and whilst it was cool 5 years ago to have a stylish ultrabook or even a laptop when surfing on the couch, tablets are king now. All these devices have different sizes, resolutions and ways to interact. Whilst a couple of companies have adapted to this, many still have not and will need to. This fact alone will make responsive webdesign probably the most asked key know how for webdesigners in the coming year.

Wenn Amazon die Tür schliesst

Wo kauft ihr eure Bücher? Die Chancen sind gut, dass viele Amazon nennen. Und einige davon kaufen sie wohl in digitaler Form als Kindle-Bücher, um diese auf einem Kindle oder in einer Kindle-App auf einem anderen Tablet-Computer zu lesen.

Die Kindle-Büchersammlung besteht also rein digital und ist dafür immer mit dabei. Man stelle sich nun vor, dass plötzlich, ohne Vorankündigung, einfach alle Bücher gelöscht werden. Gähnende Leere auf dem Kindle, einfach so, eines morgens. Genau das passierte der Norwegerin Linn, deren Geschichte “Outlawed by Amazon DRM” zurzeit auf Twitter umhergereicht wird.

Kurz zusammengefasst: Amazon teilte Linn mit, dass ihr Account per sofort gelöscht sei, da er in Verbindung mit einem missbräuchlichen Account stehe. Als Konsequenz wurden sämtliche Buchinhalte auf ihrem Kindle remote von Amazon gelöscht. Trotz mehrmaligem Nachfragen und Beteuerungen, dass Linn sich dies nicht erklären könne, keinen zweiten Account je besessen habe und gerne wissen würde, was sie ändern müsse, erhielt sie immer die gleiche Antwort: Ihr Account sei gelöscht worden und weitere Informationen gebe man nicht. Man teilte ihr also nicht einmal mit, welches Problem besteht und obendrauf informierte man sie, dass alle neuen Accounts, die sie in Zukunft eröffne, gelöscht würden.

Digitale Rechteverwaltung ist ein grosses Thema bei Anbietern digitaler Inhalte und es ist deren Aufgabe dafür zu sorgen, dass Konsumenten die Rechte von Autoren, Künstlern und anderen Inhalte-schaffenden respektieren. Doch wenn man so einfach  lebenslänglich von einem dominierenden Anbieter verbannt wird,  ist das viel mehr als unangenehm. Und vor allem zerstört es das Vertrauen in einen Anbieter, dem so viele blind Vertrauen. Es ist Vertrauen zerstörend und kundenunfreundlich, weil sich Amazon hinter der eigenen Macht und den eigenen Geschäftsbedingungen versteckt und von Anfang an ausschliesst, dass es sich vielleicht, und nur eventuell um ein Missverständnis handeln könnte. Zudem wird dem ‘Angeklagten’ verweigert die eigentlichen Anklagepunkte überhaupt zu erfahren.

Eine Firma darf sich seine Kunden aussuchen und muss keine soziale Institution sein. Sie muss intern nicht einmal wie ein Rechtsstaat funktionieren. Aber sie muss auch akzeptieren, dass sie für ihr Verhalten einbussen erfährt. Immer vorausgesetzt, dass hier alle Tatsachen offen auf dem Tisch liegen und Linn nichts verschweigt, ist dies ein Warnzeichen sich nicht auf Amazon-Kindle Angebote zu verlassen. Sollte diese Geschichte sich wiederholen und Amazon nicht einlenken oder Fakten auf den Tisch legen, könnte dies ein tiefer Kratzer in Amazons Reputation werden.

BVK Zürich – die verlieren 1.5 Milliarden und …. bleiben auf dem Sessel sitzen

Ich finde es recht krass: Ein Bericht einer parlamentarischen Kommission in Zürich kommt zum Schluss (siehe Tagesanzeiger), dass der Regierungsrat mitverantwortlich ist, für die betrügerischen Machenschaften bei der Zürcher Pensionskasse BVK, die zu einem Verlust von 1.5 Milliarden Franken geführt hat. Die gleiche Kommission, bestehend aus kantonalen Parlamentariern, teilweise Anwälte, hält sich aber zurück und fordert mit keinem Wort einen Rücktritt. Bankers wurden wegen so grossen Verlusten sogar vom Stuhl geworfen (zurecht, auch wenn das dort noch eher gedeckt würde, meine ich). Die Regierung und Verwaltung bleibt und keiner will sich an denen mit falschen Worten die Finger verbrennen. Kann es sein, dass hier gewisse Anwälte und Parlamentarier die Konfrontation bewusst meiden?

Preise der Schweizer Post – teure Briefpost-Weiterleitung

Dies wird mal wieder ein kleiner Beitrag zu den Post-Preisen. Es geht aber nicht darum, ob ein Brief-Porto nun 90 Rappen oder 1 Franken sein soll, sondern darum, wie die Post ihre Leistungen teilweise zusammen streicht und die Preise nicht einfach ein wenig der Teuerung anpasst, nein sie teils massiv erhöht bis verdoppelt oder einfach neue Gebühren aus dem Boden stampft.

Inspiriert zu diesem Post fühle ich mich im Moment, weil wir gerade eine Post-Weiterleitung machen wollten. Vor knapp einem Jahr tat ich das, als mein Fotostudio nach Zürich Oerlikon zügelte. Die Weiterleitung erwarb ich ganz einfach am Postschalter für Fr. 15.- und hatte die Alternative Fr. 30.- zu bezahlen, damit die Post meine Adressdaten nicht weiterverkauft (Randnotiz / Vermutung: Die Post verdient ziemlich sicher mehr mit dem Datenverkauf, als die Weiterleitung kostet – Vermutung Ende). Als wir heute nun am Postschalter waren informierte man uns, man könne dies am Schalter tun oder aber günstiger von Zuhause aus im Internet – was wir natürlich gleich beabsichtigten.

Zuhause am Monitor kam dann die Überraschung: Der Preis hat sich bei einer online-Bestellung verdoppelt, sonst sogar noch weiter erhöht. Online bezahlt man ohne Datenweitergabe nun satte Fr. 60.-, akzeptiert man die Datenweitergabe (die übrigens schönredend als Adressberichtigung bezeichnet wird), so sind es Fr. 30.-. Am Schalter sind die Preise Fr. 72.-, respektive 36.-. So eine Verdoppelung und mehr sollte man wohl dem Datenschützer melden. Ob der da was tut? Naja.

Post-logistischerweise sind bei diesen neuen Rekordpreisen natürlich noch Zuschläge möglich: Um die Weiterleitung machen zu können benötigt man erst mal einen registrierten Zugang, für welchen einem die Post zur Identifikation einen Code per Post zuschickt. Wer darauf nicht warten will, muss auch nicht, sondern kann einfach für zusätzliche Fr. 5.- das Prozedere ohne diesen Zugangscode starten. Hat man dann das ganze begonnen, kommt die nächste Zeitverzögerung, welche der Post eine neue Gebührenschwelle ermöglicht. Denn wenn man die Umleitung gleich sofort aktiv haben möchte, so ist das gegen eine Gebühr von Fr. 10.- möglich, sonst dauert’s weitere 3 Tage. Alles in allem kann man so den Preis also von Fr. 60.- nochmal auf Fr. 75.- steigern. Bravo Post, euer Abzocker-Gespühr ist bewundernswert und das wohl bei einer hinter der Kulisse weitgehend rein elektronischen, vollautomatischen Einrichtung der Post-Umleitung.

Als noch-Monopolist im Breifverkehr kann es sich die Post gut leisten sich auf die Umsatzmaximierung zu konzentrieren und die Kundenzufriedenheit einfach mal links liegen zu lassen – so mein subjektiver Eindruck.

P.s.: Wer die Gebührenepisoden beim Einrichten einer Vollmacht zum Abholen eingeschriebener Briefe oder Pakete bei der Schweizer Post noch nicht kennt, der soll doch mal diesen Artikel bei Bloggingtom lesen.

Die günstige Canon Vollformat Kamera mit EOS 5D Mark III Sensor zur Photokina

Ich sprach darüber, Canon hat dieses Jahr schon einiges lanciert und die Photokina bringt fast schon die Pflicht mit sich, die eine oder andere ‘schwergewichtigere’ Kamera zu lancieren.

Und berichtet Canonrumors über eine potentiell kommende, preiswertere Vollformatkamera. Macht Canon den bisher noch teureren Vollformat-Chip salonfähig? Kann gut sein, denn eine solche Kamera könnte durchaus zu einem signifikanten Umsatzträger werden. Sie würde wohl einige Enthusiasten, die bisher eine APS-C-Kamera hatten, vom ‘Aufstieg’ überzeugen, was wiederum zu zahlreichen Objektiv-Upgrades als direkte Folge führen würde.

Die neue Kamera soll ähnliche Spezifikationen wie die Canon EOS 5D Mark III haben, aber natürlich in einem günstigeren Gehäuse daher kommen. Die Händler wird’s freuen und diejenigen, die sehnsüchtig auf eine Nikon D800 Megapixel-Konkurrenz warten, eher stören. Es sei denn diese Kamera kommt auch gleich noch dazu. Obwohl das wohl doch etwas viel des Guten wäre.

Radiopopper Blitz-Funkauslöser in die Schweiz bestellen

Der Amerikanische Hersteller Radiopopper bietet zwei verschiedene Systeme von Blitz-Funkauslöser an, das PX und das JrX System. Seit diesem Monat ist nun auch das Radiopopper JrX System als Europäische Version erhältlich. Das simplere JrX System funktioniert rein manuell und man kann die Intensität der Canon oder Nikon Speedlights direkt vom Sender  / Transmitter auf der Kamera steuern, was genau das ist, was ich will.

Ein Problem stellt sich aber für Schweizer Fotografen: Die European Radiopopper werden nur über Amazon UK angeboten und Amazon UK versendet keine Elektronik-Artikel in die Schweiz. Wie kriegt man die Radiopopper nun aber hier bei uns?

Wie bestelle ich European Radiopopper in die Schweiz?

Es gibt verschiedene Wege, aber diesen wählte ich: Meine Radiopopper JrX bestellte ich ganz normal über Amazon UK, wobei die Geräte dann von Adorama in den USA versendet werden. Als Lieferadresse verwendete ich darum einen Paketservice in Süddeutschland. Konkret war das der Paketservice Veit in Jestetten. Den erreicht man mit dem Auto ab Zürich in gut einer halben Stunde. Anmelden kann man sich bei Veit ganz einfach per Email und die genaue Form der zu verwendenden Adresse findet man auf deren Webseite.

Was kostet der Import über einen Deutschen Paketservice?

Zu den Preisen der Radiopopper kommt der Importzoll nach Deutschland und eine kleine Gebühr für den Paketservice. Ich selber bestellte konkret ein RadioPopper JrX Studio Kit (Europe), einen zusätzlichen RadioPopper JrX Receiver Studio (Europe) und zwei RadioPopper RPCube Canon um Canon Blitzgeräte damit anzusteuern. Der Gesamtpreis war US-Dollar 411.75. Hinzu kam dann der Import nach Deutschland von ca. Euro 87.- und Euro 3.- für den Paketservice. Der Paketservice hat die Zollkosten dem liefernden UPS-Kurrier direkt bezahlt und sie bei der Paketabholung in Bar von mir wieder verlangt, was eine wirklich gute, unkomplizierte Dienstleistung ist.

Unter dem Strich kommt der Import also teurer im Vergleich zu einer (leider nicht möglichen) Direktlieferung in die Schweiz. Dabei hatte der Paketservice die Formulare für eine Mehrwertsteuer-Rückforderung in Deutschland nicht und ich erkundigte mich auch nicht weiter in diese Richtung. Da wir das Paket aber zu zweit abholten, war der Warenwert unter der Freigrenze und ich musste die Radiopoppers immerhin nicht nochmals bei der Einfuhr in die Schweiz verzollen.