Dropbox – Dateien auf mehreren Computern gemeinsam nutzen

Hier mal ein kleiner Tipp zu einer echt nützlichen Dienstleistung: Dropbox.

Zusammengefasst: Mit Dropbox kann man Dateien auf verschiedenen Computern synchronisieren. Dazu legt man die Dateien in einem bestimmten Verzeichnis ab. Auf allen Computern die Dropbox mit den gleichen Zugangsdaten installiert haben wird dieses Verzeichnis synchron gehalten. Dabei können beliebig Windows, Apple und Linux Computer gemischt werden.

Ein Beispiel: Ich arbeite auf meinem Bürocomputer an einer Textdatei und speichere diese im Dropbox-Verzeichnis, so erscheint sie innert Kürze (ein paar Sekunden) automatisch an der gleichen Stelle im Dropbox-Verzeichnis auf meinen anderen Computern, auf welchen Dropbox mit den gleichen Zugangsdaten installiert ist. Das kann zum Beispiel mein Laptop und mein iMac zuhause sein. Auch während ich an der Datei arbeite und dazwischen kurz meine Arbeit speichere, wird diese auf allen anderen Computern aktualisiert. Und läuft ein Computer gerade mal nicht, so findet der Abgleich nach dem starten unmittelbar statt.

Was ist dabei – kostenlos – und was kostet mehr? Kostenlos erhält man 2 Gigabyte Speicherplatz, was gut zum ersten Arbeiten lässt. Kostenlos erhält man in 250 Megabyte zusätzlichen Speicher, wenn man seinen Account über diesen Link eröffnet. Weitere 250 Megabyte gibt’s wenn man danach selber weitere empfielt (so wie ich’s hier tue).
Für $ 9.99 pro Monat bekommt man einen Account mit 50 Megabyte Speicherplatz und 100 Megabyte kosten $ 19.99.

Wie kriege ich Dropbox: Dropbox ist denkbar einfach. Auf Dropbox.com Dropbox herunterladen und einen Account eröffnen, dann die Software auf den verschiedenen Computern installieren und lost gehts.

Wenn du Dropbox über diesen Link herunterlädst erhalten wir beide mehr: Ich und du je 250 Megabyte zusätzlicher Speicherplatz.

“Das Magazin” digital nur noch per iPad? Netzzukunft

Es ist ganz klar, dass all diejenigen, die vom Schreiben leben, nicht einfach nur Gratisinhalte bieten können. Weil aber im Internet extrem viel kostenlos erhältlich ist, scheint Geld mit Texten und Inhalten im Netz zu verdienen recht schwierig zu sein. Damit kämpfen auch Verlage und Herausgeber.

Der normale und am meisten verbreitete Weg ist Werbung. Bannerwerbung und Advertorial Texte sind für die meisten kommerziellen, journalistischen Angebote die finanzielle Grundlage. Wir sprechen hier nicht von in der Freizeit geführten Seiten Privater oder solchen, die quer finanziert werden und einem anderen Zweck – PR, Kundengewinnung, usw. – dienen.

Die TA-Media als Herausgeber von “Das Magazin” scheint mit der online-Version nun nicht mehr einfach alles Preis geben zu wollen, das man sonst in der bezahlten Print-Version erhält. Für die digitale Ausgabe benötigt man nun ein iPad, um via App die vollen Texte lesen zu können – Fr. 1.10 pro Ausgabe.

Ob dies funktioniert, wird sich zeigen. Viele Verleger hoffen auf die Kommerzialisierung via Tablet-Computer und zählen damit auf deren schnelle Verbreitung. Doch wird es meiner Meinung nach nicht die Verbreitung der iPads und kommende Konkurrenten sein, sondern die Verfügbarkeit von vergleichbar interessierenden Inhalten im Internet generell, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Denn solange man anderswo kostenlos (und mehrheitlich werbefinanziert) konsumieren kann, wird wohl mehrheitlich dieser Weg genutzt.

In diesem konkreten Fall hingegen hat man sich aber wohl gesagt, dass man mit den relativ geringen Zugriffszahlen auf dasmagazin.ch eh nicht genügend relevante Einnahmen generieren kann. Also wieso nicht gleich damit das iPad-Experiment wagen, respektive diesen Weg testen. Die Zukunft wird’s weisen!

Google macht kurz-URL-Dienst goo.gl öffentlich

Der Google eigene URL-Shortener goo.gl ist nun öffentlich für alle zugänglich. Google will nichts mehr, als den besten URL-Shortener anzubieten.

Sicher werden nun auch Gedanken aufkommen, dass es SEO-mässig etwas bringen könnte, seine gekürzten Links, z.B. auf Twitter, mittels goo.gl zu kürzen. Das würde ich selber aber bezweifeln, denn Google wird sich hüten derart einfache Wege zur Suchmaschinenoptimierung anzubieten. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass der Verweis via Google’s kurz-URL-Dienst die Indizierung etwas beschleunigen könnte. Wobei es hierzu allerdings andere Faktoren gibt, welche die zusätzliche Beschleunigung wohl nicht nötig haben.

Wenn Leute einen Fotografen suchen

Es gibt viele Wege einen Fotografen zu finden. Wohl total veraltet sind die Gelben Seiten – Altpapier, dass aber doch ganz selten noch genutzt wird. Dann gibt’s zahlreiche Verzeichnisse für Dienstleister, Fotografen nach Tätigkeit vorstellen. Und im Umfeld der Werbebranche stellten vor einigen Jahren teure Portfoliobücher die Plattform schlechthin dar. Aber die heute wohl stärkste Suchestelle für Fotografen sind die Suchmaschinen – Google zuerst, eventuell immer mehr auch Bing und einige winger nennenswerte Suchseiten.

Die letzte Gruppe ist wohl im Bereich der Fotografie für Privatkunden der bedeutendste Weg, auf dem Fotografen gefunden werden. Und mich persönlich interessiert genau dieser Bereich und wie dort gesucht wird am meisten. Vor allem natürlich wegen meiner Tätigkeit als professioneller Fotograf. Aber auch aufgrund meines ganz allgemeinen Interesse an Webdesign, Kommunikation und Marketing.

Viele Betreiber von Verzeichnissen, teilweise sind sie kostenpflichtig, wollen einem weis machen, dass ihr Portal ideal für die Acquise von Aufträgen ist. Ich selber glaube überhaupt nicht daran. Auch wenn ich selber das Fotografen Verzeichnis photolinks.ch betreibe, auf dem man auch nach Fotografen suchen kann. (Wobei photolinks.ch natürlich eher eine redaktionelle Empfehlung von schönen Fotografen-Seiten ist und die Seite gar nicht als bedienerfreundlich durchuchbares Directory aufgebaut ist.)

Darum stellte ich mir selber die Frage – und dies sollten alle Dienstleister auch tun – wie würde ich einen Fotografen suchen? Als 0815 Laie wohl kaum mit hochstehenden Begriffen. Viel mehr direkt nach dem was man sucht und allenfalls noch nach dem Produkt und dem Anwendungsbereich, sowie mit einer geografischen Einschränkung.
Und suchen würde ich zuallererst wo? In Google natürlich! Also konzentriere ich mich auf diesen Kanal.

Mich würde es nun natürlich wundernehmen, wie ihr eine Fotografen suchen würdet? Kommentare willkommen!

Konkurrenziert Google demnächst Skype?

Im Moment steht bei mir gerade der Umzug meiner Telefonnummer an und da kommen heute natürlich auch Voice over IP (VoIP) Anbieter in Frage. Vor allem auch, weil die Nummer im Fotostudio über die vorhandene schnelle Internetleitung eingesetzt werden könnte.

Somit passt die heutige News: Google möchte Global IP Servives (GIPS) übernehmen, wie Mashable berichtet – ein Backend Technologie-Anbieter in genau diesem Bereich. Und allenfalls die ideale Ergänzung zu Google Voice.

Möchte Google Skype konkurrenzieren?

Wir werden’s sehen – vorerst begnüge ich mich noch mit einem lokalen Anbieter.

Blog-Favoriten

Hir mal eine kleine, wohl unvollständige Zusammenstellung meiner Favoriten aus der Blog-Welt:

  • Mashable (in Englisch): Die News und Artikelseite zu Themen rund um social media und die online Welt schlechthin. Von Interesse für alle, die sich mit Webdesign, Social Media, Networking oder indirekt auch dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen.
  • Canonrumors(in Englisch) für die Sucht nach Gerüchten: Oft erfährt man hier zuerst, welche neuen Kameras von Canon auf den Markt kommen (könnten).
  • Macrumors (in Englisch): Genau so für die gleiche Sucht, einfach hinsichtlich Mac Computer und iPhone Gadgets.
  • apfelblog.ch: Die Mac-News aus der Schweiz.
  • Natürlich verfolge ich auch die Blogs zahlreicher Hochzeitsfotografen – zuviele, um sie hier alle aufzuzählen. Aber Style Me Pretty (in Englisch) ist ein sehr schöner Blog mit viel Inspiration rund um’s heiraten.
  • Chromasia (in Englisch): Früher war Chromasia der Photoblog schlechthin. Täglich erschien ein neues Bild und kennzeichnend war jeweils die raffinierte Bildbearbeitung. Heute ist David Nightingale nicht mehr so regelmässig mit einem neuen Bild online, dafür bieten die online-Tutorials interessante Einblicke in eben diese Bildbearbeitung.

Gibt es einen empfehlenswerten Blog, den ich unbedingt nicht verpassen sollte? Ich freue mich über ehrliche Empfehlungen in den Kommentaren!

Netiquette – Niveauvolle Kommentare

Mir war der Begriff neu, wenn ich ihn auch irgendwo schon gehört habe. Netiquette steht für das benehmen bei virtuellen, sprich online-, Kommentaren und ist sozusagen der Begriff für Anstand, oder der Knigge im freien Netz, wo sich ja eigentlich jeder frei äussern kann, wie er es am liebsten möchte.

Auf dem Schweizer Fotografie Nachrichten Portal fotointern.ch wurden vermehrt auch gehässige Kommentare veröffentlicht. Teils bei ganz normalen Produkteankündigungen, die hald nicht immer alle Wünsche anspruchsvoller (Hobby-)Topfotofreaks 😉 erfüllen. Wie im Impressum nun dort angemerkt, werden Kommentare, die der Netiquette nicht entsprechen, redaktionell entfernt.

Die Frage stellt sich zurecht: Dürfen wir im Netz einfach frei drauf los plaudern, auch mal schimpfen, gehässig werden? Und das dann an jeder beliebigen Stelle, also auch auf Blogs, die einem nicht selber gehören? Ist das Blogging-Kultur? Meiner Meinung nach ganz klar nicht!

Ich bin ein grosser Fan des Internet, der Blog- und Community-Kultur, des sich frei äussern und habe mich selber schon in manche ‘intensive’ Diskussion verwickelt. Doch eben, an die Netiquette oder ‘Netikette’ (hier mehr dazu bei Wikipedia) sollte man sich trotzdem halten.

Mobil Termine finden – Doodle for iPhone

doodle-for-iPhoneIch bin zugegebenermassen ein Doodle Fan. Auf doodle.com kann man sehr einfach mit seinen Partner, Kollegen oder wem auch immer einen Termin. Im Unterschied zu anderen online Plattformen hat sich Doodle auf das wesentliche konzentriert und so eine für den kostenlosen, werbefinanzierten Dienst mittels konsequenter Einfachheit eine hohe Usability erreicht.

Neu gibt’s nun eine zum online Dienst passende iPhone Application – Doodle stellte sie hier in seinem Blog vor.

Mein erster Eindruck, und was ich gerne anders hätte:

  • Man erhält die Wahl, die App mittels myDoodle, also als registrierter User, zu verwenden, oder ohne Login. Genau gleich wie online. Einen Login (ich hatte bisher noch keinen) muss man sich allerdings auf der Webseite erstellen. Dafür springt die App von selber in den Browser und zurück.
  • Ich fand keine Möglichkeit eine Umfrage per Umfrage-ID hinzufügen, was ich gerne hätte. Dies vermisse ich auch in der Webversion von MyDoodle. Gelangt man aber auf dem iPhone aus einer Email mittels Link zu einer Umfrage, so wird einem auf der Webseite gleich die Möglichkeit geboten, in die neue App zu wechseln (in der mobile-Version von Doodle).

Zusammenfassend finde ich es super, wie natürlich auch geschickt, dass Doodle eine iPhone App heraus gab. Sie brachte mir zwar keine neuen Funktionen, dafür entdeckte ich myDoodle – was wohl nicht ungewollt ist. In myDoodle wünsche ich mir nun aber dringend die Möglichkeit Umfragen hinzufügen zu können, an welchen ich ohne eingelogt zu sein bereits davor teilgenommen habe.