Einen guten Rutsch!

Hey da draussen, ich wünsche euch allen die hier mitlesen einen guten Rutsch ins’ 2012. 2011 war hier ein unter dem Strich eher anstrengendes Jahr, mir nahe stehende wissen mehr dazu, das genügt;-) Die Vorzeichen für 2012 stehen aber ganz gut und vieles scheint sich schon jetzt im späten 2011 in die richtige Richtung zu wenden.

Viel neues wird kommen, so zum Beispiel:

  • Es entsteht hier in Zürich Oerlikon mein neues Fotostudio.
  • Als Hochzeitsfotograf sind bis jetzt einige ganz spannende Hochzeitsreportagen für 2012 geplant. Einige dabei auch in südlicheren Gegenden. Hochzeitsfotografie wird ganz bestimmt auch im neuen Jahr im Zentrum stehen und als grösster Bereich meiner fotografischen Tätigkeit bestehen bleiben. Aber ich habe doch einige Ideen, was dazu kommen oder erweitert werden könnte. Mehr dazu später.
  • Im Januar geht’s erst gleich mal los mit einer Hochzeitsmesse, auf der wir dank der Unterstützung durch die beste Hochzeitsband nördlich des Mittelmeers einen Platz erhielten. 🙂
  • Die Fotografie bleibt im 2012 das zentrale Thema und während ich doch immer noch meine alte Seite zu meiner Leidenschaft für’s Fotografieren betreibe, wird diese wohl endlich einen Umbau bekommen.
  • Auch mein ältestes noch bestehendes online-Projekt, das Fotografie-Verzeichnis photolinks.ch, wird zudem im kommenden Jahr wieder etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das sagte ich schon einige Male, darum steht dies hier auch an letzter Stelle;-) Doch man weiss ja nie…

Soviel schon mal zu den beruflichen Aktivitäten und wohl auch ein wenig zu den Vorsätzen für das kommende Jahr. Ich habe aber auch Vorsätze zu einigen Themen, die ich nächstes Jahr eher sein lassen werde. Dies betrifft vor allem Themen, die von anderen so intensiv beackert werden, dass es auf der Hand liegt, sich mal wieder auf den Kern der eigenen Tätigkeit zu konzentrieren.

Im dem Sinne: “Back to the roots, back to real passion” – ich freue mich riesig auf 2012!

Wohnungsmarkt Zürich: Parkplatzsituation in Neu-Oerlikon & das Fahrtenmodell

Neu-Oerlikon ist ein aufstrebendes Quartier der Stadt Zürich. Unzählige neue Wohnsiedlungen wurden gebaut, die meist einen hohen Standard haben und parallel dazu siedeln sich viele Firmen neu hier an. Vom früheren eher zweifelhaften Ruf Nord-Oerlikons ist nicht mehr viel übrig und das ist ja auch ganz toll so. Oerlikon bietet fast alles, was man braucht.

Sehr irritierend und unlogisch ist allerdings, wie die Stadt die Parkplatzsituation in den Griff bekommen möchte: Sie regelt die Anzahl Fahrten und nicht die Anzahl Parkplätze. Daniel Gerber, stellvertretender Leiter der Umweltschutzfachstelle UGZ dazu: “Für uns ist die Gesamt-Umweltbelastung massgebend. Und diese kann mit dem Fahrtenmodell gut begrenzt werden.” (Quelle: Zürich Nord Quartierzeitung vom 1.12.11). Dass die Rechnung so nicht aufgeht, wird dabei einfach ausgeblendet:

Die Behörden fördern damit den (Auto-)Einkaufsverkehr und schränken die Möglichkeiten der Anwohner ein. Denn die Grundbesitzer müssen Fahrtenkontingente, anstelle von einer bestimmten Anzahl Parkplätze, intern zuteilen. Und somit wird geschaut, dass die gut zahlenden Mieter, die Einkaufszentren, genügend Park-, respektive Einfahrtkontingente erhalten. Konkret heisst das, dass Anwohner für stolze monatliche Fr. 320.- einen Parkplatz in einem gross-Parkhaus mieten können, dann aber pro Woche nur 9 mal ein und ausfahren dürfen. Hat man die 9 Ein- und Ausfahrten erreicht, bleibt die Barriere unten. Die Anwohner werden also in ihrer automobilen Mobilität ganz konkret eingeschränkt und das bei einem Mietpreis jenseits von gut und böse. Die Einkaufsfahrten aber werden dadurch natürlich gefördert und mehr Einkaufsverkehr wird angezogen.

Das Resultat:

  • Das Ziel, die Schonung der Umwelt, wird nicht erreicht, Einkaufsfahrten der von auswärts anreisenden Kunden nehmen zu und damit die Belastung.
  • Die Anwohner sind verärgert und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
  • Der Markt nutzt die Situation aus, die Mietkosten für Parkplätze und Garagen explodieren (Fr. 320.- für einen offenen Platz in einer grossen Parkplatzhalle mit 9 Ein- und Ausfahrten).
  • Keine blauen Zonen, sie sind mit dem Fahrtenmodell nicht kompatibel, weshalb keine geschaffen werden. Besucher der Anwohner müssen in den ab der 2. Stunde sehr teuren Parkhäuser parkieren.
  • Zudem ist mir bekannt, dass nicht-öffentliche Parkhäuser für Wohnhäuser bei einigen Liegenschaften nicht zugelassen wurden.
  • Weiter wird in Neu-Oerlikon der öffentliche Verkehr nicht gefördert. Die Region Leutschenbach wird nicht zusätzlich erschlossen, der 80er ist der einzige Bus.

Man sieht schnell, dass das Modell nicht funktioniert. Es führt zu mehr Einkaufsverkehr und damit mehr Umweltbelastung, zu höheren Mietkosten, zu einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit für Anwohner und senkt somit die Attraktivität des Standortes Oerlikon als Wohngegend. Hat sich da jemand etwas schlaues ausgedacht? Den Schaden haben Umwelt, Anwohner, Kleinbetriebe und Zürich-Nord.

Wohnungsmarkt Zürich: 1.5 Zimmer für Fr. 1950.-

Die Preise für Mieten sind in Zürich bekanntlich horrend. Wenn ich daran denke, vor ca. 15 Jahren in Basel noch für Fr. 400.- ein Zimmer in einer 3Er WG gemietet zu haben, so kommt mir dies wie ein Märchen vor. Und mittlerweile ist es fast genau so ein Märchen, dass ich vor knapp 10 Jahren schockiert über den Preis doch eine 1-Zimmer Mietwohnung in Zürich Höngg für Fr. 1000.- monatlich mietete.

Seit dann wohnte ich in 2 weiteren Wohnungen und wir suchen nun erneut. Wir brauchen zwar mindestens eine 3.5 Zimmer Wohnung, aber das hat mich doch sehr erstaunt:

In Zürich Affoltern wird eine 1.5 Zimmer Wohnung, inmitten der neuen Monstersiedlungen am nördlichen Stadtrand mit 67m2 Bruttofläche angeboten. Ok, das ist für eine 1.5 Zimmer Wohnung doch sehr gross. Aber für die Wohnung im Parterre gilt es Fr. 1950.- monatlich zu bezahlen. Und nein, die Putzfrau ist nicht inbegriffen;-)

 

Taggeldversicherungen, Schleudertrauma und wie die IV der Versicherung hilft

Ein Artikel des Tagesanzeiger ist mir heute aufgefallen. Dabei geht es um die verbreitete Praxis, dass Versicherungen Langzeitkranke zur IV abzuschieben versuchen. Der Tagesanzeiger sagt: “Tagesanzeiger.ch/Newsnetz liegen jedenfalls Briefe der Axa Winterthur (AXA 10.85 3.38%) und der Helsana an Schwerkranke in der Romandie vor, denen sie mit dem Aussetzen der Taggeldzahlungen drohen, falls sich diese nicht sofort bei der IV melden.” Abschieben scheint der beste Weg zur Optimierung der Ausgaben einer Versicherung zu sein.

Wir selber kämpfen heute mit den Folgen eines Schleudertraumas und der Tatsache, dass Versicherungen der Bundesgerichts-Sichtweise folgen, dass es eigentlich gar kein echtes Schleudertrauma gibt. Mit einem solchen Urteil stärkte das Gericht die IV in ihrer Ansicht, dass ein Schleudertrauma-Patient keinen IV-Anspruch hat. Grundlage dazu ist, dass bei einem Schleudertrauma nur in extremsten Fällen mit Röntgenbildern ein Defekt festgestellt werden kann. Somit werden alle anderen Fälle “nur” als Schmerzerkrankung betrachtet und eine solche kann mit Schmerzmittel einfach behandeln.

Was macht nun eine Privat-/Taggeldversicherung? Sie empfiehlt die Anmeldung bei der IV und bezieht sich dann auf deren Urteil, welches behauptet, der Patient sei gesund. Mehrere Anwälte empfehlen darum, die IV-Anmeldung bei einem Schleudertrauma gleich von Anfang an weg zu lassen.

Achtung, dies ist keine Empfehlung sich als Betroffener nicht anzumelden. Es ist nur eine Feststellung, die irgendwie ganz gut zur in diesem Tagesanzeiger erschienen Artikel passt.

Tages-Anzeiger iPad App – das iPad Tagi-Abo kommt

Als regelmässiger online-Newsleser bediene ich mich öfter den beiden lokalen Anbietern, 20 Minuten und Tages-Anzeiger. Auf dem iPhone oder dem iPad geschieht dies via die jeweilige App. Doch genau das soll sich beim Tages-Anzeiger (zumindest auf dem iPad) nun ändern:

TA Media hat bekanntgegeben, dass der Tages-Anzeiger nun zweimal täglich als Morgen- und Abendausgabe für das iPad erscheinen wird. Die ensprechende App ist bereits erhältlich und kann bis ca. Ende August kostenlos genutzt werden.

Für die iPad App werden die Inhalte zweimal täglich aktualisiert. Für die Morgenausgabe bereitet ein eigenes Redaktionsteam die Inhalte der Printausgabe auf. Die aktualisierte Abendausgabe wird hingegen in Zusammenarbeit mit der Redaktion von Tagesanzeiger.ch gestaltet.

Ab August (Ende?) sei die neue App dann als Tages-, Wochen- oder Monatsangebot erhältlich. Ich werde interessiert beobachten, wie und ob sich die TA Meda damit durchsetzt. Der Schritt zu einer kostenpflichtigen iPad Zeitung war eigentlich schon seit der iPad lancierung überfällig. Denn die Medienhäuser müssen ganz klar vermehrt diese Kanäle nutzen, um ihr eigenes Abo-Business am Leben zu halten. Die Produktion von Inhalten ist nicht billig und somit sind da Kosten mit Einnahmen zu decken.

Was aber wenn ich nun weiterhin nur die kostenlosen Inhalte konsumieren möchte? Hier wird sich zeigen, ob die alte App für das iPhone weiter gepflegt wird. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass sich die TA Media komplett vom iPhone verabschiedet. Ob hier auch ein kostenpflichtiger ‘News-Dienst’ folgt, wird sich zeigen. Und wenn ja, kann man ja dann immer noch auf die Tagesanzeiger.ch Webseite zugreifen, sofern sie nicht wie die Seite der Sonntagszeitung komplett beschnitten wird.

Peugeot Episode – Auf dem Weg zur Besserung

Ich jammerte ja bereits laut über meinen Irrweg mit der Markt-führenden Zürcher Peugeot Garage und berichtete kürzlich von einer bessernden Situation. Mittlerweile traf auch die Rechnung ein, welche im Vergleich zu früher ganz vernünftig ausfiel.

Eine weitere Besserung beobachtete ich aber auch noch, welche mein Vertrauen in meinen neuen Garagisten weiter stärkt: Während das Auto zuvor mit beinahe 10 Liter auf 100 km erstaunlich viel Diesel verbrauchte, sank der Wert plötzlich wieder auf die gewohnten ca. 7 L/km. Ich muss also auch davon ausgehen, dass der Peugeot 307 SW nun wieder deutlich korrekter eingestellt ist. Ansonsten kann ich mir die Verbrauchsdifferenz nicht vorstellen.

Peugeot Garage Update

Ich war ja bekanntlich auf der Suche nach einer Peugeot Garage in Zürich, da mir die Kosten bei der grossen Zürcher Peugeot-Vertretung zu hoch erschienen. Nun hier ein kleines Update: Ich hatte vergangene Woche mein Fahrzeug beim kleinen Familienunternehmen “Garage Zwicky” in Zürich Höngg. Der Service war sehr freundlich und prompt, die Rechnung steht aber noch aus;-)

Im Unterschied zu meinen bisherigen Gross-Garage Erfahrungen wird das mindeste gemacht, mehr nicht. Das Auto wird nicht speziell gereinigt oder ähnlich, aber danach habe ich auch nicht gefragt. Für mich ist dies (bis jetzt) ein erster Zwischenerfolg. Mal schauen, wie’s weiter geht.

Die Peugeot-Garage meines Vertrauens…

…habe ich in Zürich bisher noch nicht gefunden. Leider, denn so ein Peugeot hat einiges an Elektronik drin, und da ist es von Vorteil, wenn der Garagist eine offizielle Peugeot Vertretung, ausgestattet mit allen Spezialwerkzeugen, ist.

Als in Zürich wohnender und arbeitender wär’s natürlich praktisch auch gleich die gute Peugeot Garage Zürich zu finden. Doch leider scheint’s dies nicht zu geben. Anfangs brachte ich den 307er Kombi zur grössten, weitum mit zahlreichen Fillialen vertretenen Garage. Dort trifft man aufgrund der Grösse nie auf einen Mechaniker, wird immer höflich von einem Kundenberater betreut und erhält von diesem die Informationen zu den “notwendigen, unausweichlichen” Arbeiten.

Und genau da liegt der Haken: Jedes mal, egal ob kleine Reparatur oder normaler Service, kommt etwas kleines, manchmal auch was grösseres dazu. Beurteilen kann ich die einzelnen Punkte als Laier nicht, aber merkwürdig kommt einem dies doch vor. Und damit nicht genug: Meist lerne ich danach auch eine neue Fehlermeldung der Elektronik kennen. Auch, wenn blos ein mechanisches Teil ausgetauscht wurde.

Das alles ist ja gut und recht – vieleicht will man mir ja beim Züricher Peugeot Marktführer wirklich einfach einen aussergewühlichen Service bieten. Meine Augen gingen aber erst richtig auf, als ich für zwei Jahre mal die Garage wechselte. Eine auch nicht kleine Vertretung in Horgen am Zürichsee bediente mich für diese Zeit und siehe da, meine jährlichen Garagenauslagen sanken um beinahe die Hälfte. JA, die Hälfte.

Nun, inzwischen liegt mein Arbeitsort wieder in Zürich, ganz in der Nähe des Hauptsitzes besagter Gross-Garage. Also doch wieder zurück zu denen, denn da muss ich nur kurz 2-300m quer über die Strasse. Ich glaub ich brauch nicht viel mehr zu sagen… die Auslagen für Grossservice und Kleinreparaturen (130’000 km) lagen dieses Jahr bei sage und schreibe über 6’000 Franken.

Genug! Ich suche nun die vertrauenswürdige Peugeot Garage Zürich!

Wer hat Tipps? Ein Kommentar damit würde mich freuen! Und ja, wenn die eine falsche genannt wird, bleibt der Kommentar hald in der Moderation stecken 😉