Hochzeitsmesse in Zürich, dieses Jahr schon im Oktober…

Ich schrieb ja schon darüber, dass ich nicht so ein Fan von Hochzeitsmessen bin. Vor allem die Grossen sind riesen Menschenaufläufe und aus meiner Sicht bleiben vor allem zwei Dinge auf der Strecke:

  • Der persönliche, individuelle und ungestörte Kontakt als Hochzeitsfotograf zu den Brautpaaren. Im grossen Messe-Getue gibt’s hier fast nur die Gelegenheit für das Verteilen von Flyern und kurze Gespräche.
  • Die Zeit und Musse der Paare ist beschränkt, da man viel zu viele Anbieter einzelner Bereiche zu sehen bekommt. Es ist oft nicht mehr möglich vor lauter Bäume den Wald noch zu sehen.

Aber dieses Jahr gibt es schon eine frühere Gelegenheit im späten Oktober. am 27. findet bei Liluca eine kleine, feine Hochzeitsmesse in Zürich statt. Dort kann man schon jetzt, also rechtzeitig, denn im Januar sind viele Termine schon besetzt, bei mir vorbei kommen und schöne Hochzeitfotos anschauen 🙂

Reinschauen, ich freue mich auf euch!

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BVK Zürich – die verlieren 1.5 Milliarden und …. bleiben auf dem Sessel sitzen

Ich finde es recht krass: Ein Bericht einer parlamentarischen Kommission in Zürich kommt zum Schluss (siehe Tagesanzeiger), dass der Regierungsrat mitverantwortlich ist, für die betrügerischen Machenschaften bei der Zürcher Pensionskasse BVK, die zu einem Verlust von 1.5 Milliarden Franken geführt hat. Die gleiche Kommission, bestehend aus kantonalen Parlamentariern, teilweise Anwälte, hält sich aber zurück und fordert mit keinem Wort einen Rücktritt. Bankers wurden wegen so grossen Verlusten sogar vom Stuhl geworfen (zurecht, auch wenn das dort noch eher gedeckt würde, meine ich). Die Regierung und Verwaltung bleibt und keiner will sich an denen mit falschen Worten die Finger verbrennen. Kann es sein, dass hier gewisse Anwälte und Parlamentarier die Konfrontation bewusst meiden?

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Wohnungsmarkt Zürich: Parkplatzsituation in Neu-Oerlikon & das Fahrtenmodell

Neu-Oerlikon ist ein aufstrebendes Quartier der Stadt Zürich. Unzählige neue Wohnsiedlungen wurden gebaut, die meist einen hohen Standard haben und parallel dazu siedeln sich viele Firmen neu hier an. Vom früheren eher zweifelhaften Ruf Nord-Oerlikons ist nicht mehr viel übrig und das ist ja auch ganz toll so. Oerlikon bietet fast alles, was man braucht.

Sehr irritierend und unlogisch ist allerdings, wie die Stadt die Parkplatzsituation in den Griff bekommen möchte: Sie regelt die Anzahl Fahrten und nicht die Anzahl Parkplätze. Daniel Gerber, stellvertretender Leiter der Umweltschutzfachstelle UGZ dazu: “Für uns ist die Gesamt-Umweltbelastung massgebend. Und diese kann mit dem Fahrtenmodell gut begrenzt werden.” (Quelle: Zürich Nord Quartierzeitung vom 1.12.11). Dass die Rechnung so nicht aufgeht, wird dabei einfach ausgeblendet:

Die Behörden fördern damit den (Auto-)Einkaufsverkehr und schränken die Möglichkeiten der Anwohner ein. Denn die Grundbesitzer müssen Fahrtenkontingente, anstelle von einer bestimmten Anzahl Parkplätze, intern zuteilen. Und somit wird geschaut, dass die gut zahlenden Mieter, die Einkaufszentren, genügend Park-, respektive Einfahrtkontingente erhalten. Konkret heisst das, dass Anwohner für stolze monatliche Fr. 320.- einen Parkplatz in einem gross-Parkhaus mieten können, dann aber pro Woche nur 9 mal ein und ausfahren dürfen. Hat man die 9 Ein- und Ausfahrten erreicht, bleibt die Barriere unten. Die Anwohner werden also in ihrer automobilen Mobilität ganz konkret eingeschränkt und das bei einem Mietpreis jenseits von gut und böse. Die Einkaufsfahrten aber werden dadurch natürlich gefördert und mehr Einkaufsverkehr wird angezogen.

Das Resultat:

  • Das Ziel, die Schonung der Umwelt, wird nicht erreicht, Einkaufsfahrten der von auswärts anreisenden Kunden nehmen zu und damit die Belastung.
  • Die Anwohner sind verärgert und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
  • Der Markt nutzt die Situation aus, die Mietkosten für Parkplätze und Garagen explodieren (Fr. 320.- für einen offenen Platz in einer grossen Parkplatzhalle mit 9 Ein- und Ausfahrten).
  • Keine blauen Zonen, sie sind mit dem Fahrtenmodell nicht kompatibel, weshalb keine geschaffen werden. Besucher der Anwohner müssen in den ab der 2. Stunde sehr teuren Parkhäuser parkieren.
  • Zudem ist mir bekannt, dass nicht-öffentliche Parkhäuser für Wohnhäuser bei einigen Liegenschaften nicht zugelassen wurden.
  • Weiter wird in Neu-Oerlikon der öffentliche Verkehr nicht gefördert. Die Region Leutschenbach wird nicht zusätzlich erschlossen, der 80er ist der einzige Bus.

Man sieht schnell, dass das Modell nicht funktioniert. Es führt zu mehr Einkaufsverkehr und damit mehr Umweltbelastung, zu höheren Mietkosten, zu einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit für Anwohner und senkt somit die Attraktivität des Standortes Oerlikon als Wohngegend. Hat sich da jemand etwas schlaues ausgedacht? Den Schaden haben Umwelt, Anwohner, Kleinbetriebe und Zürich-Nord.

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Peugeot Garage Update

Ich war ja bekanntlich auf der Suche nach einer Peugeot Garage in Zürich, da mir die Kosten bei der grossen Zürcher Peugeot-Vertretung zu hoch erschienen. Nun hier ein kleines Update: Ich hatte vergangene Woche mein Fahrzeug beim kleinen Familienunternehmen “Garage Zwicky” in Zürich Höngg. Der Service war sehr freundlich und prompt, die Rechnung steht aber noch aus;-)

Im Unterschied zu meinen bisherigen Gross-Garage Erfahrungen wird das mindeste gemacht, mehr nicht. Das Auto wird nicht speziell gereinigt oder ähnlich, aber danach habe ich auch nicht gefragt. Für mich ist dies (bis jetzt) ein erster Zwischenerfolg. Mal schauen, wie’s weiter geht.

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Die Peugeot-Garage meines Vertrauens…

…habe ich in Zürich bisher noch nicht gefunden. Leider, denn so ein Peugeot hat einiges an Elektronik drin, und da ist es von Vorteil, wenn der Garagist eine offizielle Peugeot Vertretung, ausgestattet mit allen Spezialwerkzeugen, ist.

Als in Zürich wohnender und arbeitender wär’s natürlich praktisch auch gleich die gute Peugeot Garage Zürich zu finden. Doch leider scheint’s dies nicht zu geben. Anfangs brachte ich den 307er Kombi zur grössten, weitum mit zahlreichen Fillialen vertretenen Garage. Dort trifft man aufgrund der Grösse nie auf einen Mechaniker, wird immer höflich von einem Kundenberater betreut und erhält von diesem die Informationen zu den “notwendigen, unausweichlichen” Arbeiten.

Und genau da liegt der Haken: Jedes mal, egal ob kleine Reparatur oder normaler Service, kommt etwas kleines, manchmal auch was grösseres dazu. Beurteilen kann ich die einzelnen Punkte als Laier nicht, aber merkwürdig kommt einem dies doch vor. Und damit nicht genug: Meist lerne ich danach auch eine neue Fehlermeldung der Elektronik kennen. Auch, wenn blos ein mechanisches Teil ausgetauscht wurde.

Das alles ist ja gut und recht – vieleicht will man mir ja beim Züricher Peugeot Marktführer wirklich einfach einen aussergewühlichen Service bieten. Meine Augen gingen aber erst richtig auf, als ich für zwei Jahre mal die Garage wechselte. Eine auch nicht kleine Vertretung in Horgen am Zürichsee bediente mich für diese Zeit und siehe da, meine jährlichen Garagenauslagen sanken um beinahe die Hälfte. JA, die Hälfte.

Nun, inzwischen liegt mein Arbeitsort wieder in Zürich, ganz in der Nähe des Hauptsitzes besagter Gross-Garage. Also doch wieder zurück zu denen, denn da muss ich nur kurz 2-300m quer über die Strasse. Ich glaub ich brauch nicht viel mehr zu sagen… die Auslagen für Grossservice und Kleinreparaturen (130’000 km) lagen dieses Jahr bei sage und schreibe über 6’000 Franken.

Genug! Ich suche nun die vertrauenswürdige Peugeot Garage Zürich!

Wer hat Tipps? Ein Kommentar damit würde mich freuen! Und ja, wenn die eine falsche genannt wird, bleibt der Kommentar hald in der Moderation stecken 😉

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