Voila, die Tagesanzeiger-Online App wird auf dem iPad ausgemustert

Ich berichtete ja schon von der neuen Tagesanzeiger iPad-App und von meinen Erwartungen für die alte online App. Und in der Tat, seit die meisten Artikel in der neuen iPad-App im Laufe der letzten Woche kostenpflichtig wurden, spielte die TA Media nun ein neues Update der bisherigen älteren App auf, welches deren Nutzung auf die iPhone und iPod Plattformen beschränkt.

Auf dem iPad bleibt für alle, die nicht gewillt sind für News-Inhalte zu bezahlen, nur noch die Webseiten-Version. Oder eben die recht ordentliche 20 Minuten App.

Ist die TA Media nun konsequent, so dürte als nächstes der Beschnitt der online Inhalte des Tagesanzeigers und damit auch der nun noch auf dem iPhone verfügbaren älteren App erfolgen. Aus Verlegersicht führt dies zu einer klareren Separierung der Gratisangebote (20 Minuten) von den kostenpflichtigen Inhalten (Tagesanzeiger / iPad-App). Wobei die Inhalte der 20 Minuten App denjenigen der TA App bisher sozusagen ebebürtig waren.

Zu erhoffen wäre davon eine qualitative Anhebung der TA Inhalte und eine Rückkehr zu einem proaktiveren Journalismus, war natürlich auch (mehr) kostet. Eine Aufgabe für den neuen TA Media Chef? Der alte hat sich ja letzte Woche verabschiedet. Oder wird nun einfach auch der 20 Minuten Arm der Newsnetz Platform beschnitten?

NZZ: Tut was!

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Dateien, Photos und mehr auf dem iPhone, iPad oder iPod zugänglich machen

Das iPhone kann vieles und ist für mich auch zur fast täglich gebrauchten Kompaktkamera geworden. Will ich aber nun aber auf die Fotos oder andere Dateien darauf zugreifen, so muss ich dies eher mühsam via iTunes oder iPhoto tun. Wege um dies zu umgehen benötigten meist einen sogenannten Jail-Break, welcher wiederum gegen die Richtlinien von Apple verstösst.

Nun steiss ich aber auf dieses praktische Programm, PhoneDisk, welches es erlaubt, auf iPhone-Dateien zuzugreifen. Und dies ohne Jail-Break. Somit werden meine Photos nun richtig einfach vom Finder (MacOS, Datei Explorer unter Windows) erreichbar.

Natürlich ist PhoneDisk für alle drei, iPhone, iPad und iPod geeignet. Es sind Versionen des Programmes für Windows und MacOS erhältlich.

Und das Beste für alle schnellen Leser – darum bitte weitersagen – die Anwendung ist noch bis am 1. Dezember 2010 kostenlos. Hier geht’s zur PhoneDisk Seite bei Macroplant.

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“Das Magazin” digital nur noch per iPad? Netzzukunft

Es ist ganz klar, dass all diejenigen, die vom Schreiben leben, nicht einfach nur Gratisinhalte bieten können. Weil aber im Internet extrem viel kostenlos erhältlich ist, scheint Geld mit Texten und Inhalten im Netz zu verdienen recht schwierig zu sein. Damit kämpfen auch Verlage und Herausgeber.

Der normale und am meisten verbreitete Weg ist Werbung. Bannerwerbung und Advertorial Texte sind für die meisten kommerziellen, journalistischen Angebote die finanzielle Grundlage. Wir sprechen hier nicht von in der Freizeit geführten Seiten Privater oder solchen, die quer finanziert werden und einem anderen Zweck – PR, Kundengewinnung, usw. – dienen.

Die TA-Media als Herausgeber von “Das Magazin” scheint mit der online-Version nun nicht mehr einfach alles Preis geben zu wollen, das man sonst in der bezahlten Print-Version erhält. Für die digitale Ausgabe benötigt man nun ein iPad, um via App die vollen Texte lesen zu können – Fr. 1.10 pro Ausgabe.

Ob dies funktioniert, wird sich zeigen. Viele Verleger hoffen auf die Kommerzialisierung via Tablet-Computer und zählen damit auf deren schnelle Verbreitung. Doch wird es meiner Meinung nach nicht die Verbreitung der iPads und kommende Konkurrenten sein, sondern die Verfügbarkeit von vergleichbar interessierenden Inhalten im Internet generell, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Denn solange man anderswo kostenlos (und mehrheitlich werbefinanziert) konsumieren kann, wird wohl mehrheitlich dieser Weg genutzt.

In diesem konkreten Fall hingegen hat man sich aber wohl gesagt, dass man mit den relativ geringen Zugriffszahlen auf dasmagazin.ch eh nicht genügend relevante Einnahmen generieren kann. Also wieso nicht gleich damit das iPad-Experiment wagen, respektive diesen Weg testen. Die Zukunft wird’s weisen!

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Amazon Kindle Werbung: Nicht so glossy wie das iPad

In Amazons Werbung für seinen elektronischen Reader Kindle nimmt das glossy Display des iPad auf die Schippe:

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Verschiedene Grade der Mobilität bei Apple: iPhone bis MacBook

Wie mobil muss ich sein – diese Frage stelle ich mir vor dem Hintergrund der Apple-Produktepalette und aufgrund meiner festen Absicht, mir demnächst ein neues Notebook anzuschaffen. Die Entscheidung des Notebook-Models steht zwar schon fest – einzig die nächste Update-Runde von Apple warte ich ab. Aber bei der Betrachtung der Apple Produktepalette gingen mir vor allem hinsichtlich des neuen iPad ein paar Gedanken durch den Kopf:

Vornweg: Kommunikations- und IT-Mobilität sind heute ja Teil des Lifestyles. Und so ist am ehesten das kürzlich von Apple vorgestellte iPad zu sehen: Ein Gerät mit dem man überall da online kommunizieren kann, wo bisher das iPhone zuwenig war und der (aufzuklappende) Laptop zuviel.

Vergleicht man die Ausstattung des iPad mit dem iPhone, so bietet es vor allem mehr Grösse, aber wenig mehr Funktionsvielfallt, was am gleichen Betriebssystem liegt. Das iPad kann wie das iPhone Apps verwenden, aber nicht die Programme, welche auf dem ausgewachsenen Mac OS X laufen. Es ist also vorwiegend ein bequemes Kommunikationsgerät (Email, online-Medien, usw), verzichtet aber leider auf eine integrierte Kamera, welche zusätzlich die Videokommunikation ermöglichen würde.

In die Handtasche passt das iPad nicht oder extrem knapp. Es wird also vorwiegend auf dem Schoss von Zugreisenden zum bequemeren E-Mailschreiben (sofern diese nicht schon einen Laptop mit Internet-Karte dabei haben) und zum Surfen auf dem Sofa verwendet werden. Und ganz bestimmt werden es einige Fotografen, Webdesigner, Grafiker und andere Kreative als Video- und Bild-Präsentationstool entdecken.

Ein MacBook läuft auf MacOS X, hat also die Möglichkeit ‘echte’ Programme, wie iWorks, MS Office, Adobe Photoshop und ähnliche zu verwenden. Somit dürfte wohl manch einer, der einen grossen Bedarf an Mobilität hat, eher ein MacBook Air verwenden, welches auch nur etwas grösser ist. Das iPad bleibt also vorwiegend ein Lifestyle-Produkt, der Laptop das Arbeitsgerät und die Marktberechtigung des MacBook Air bleibt unangetastet.

Eine spannende Anwendung, welche das iPad aber wohl demnächst erhalten dürfte, ist die DSLR Camera Remote App von onOne Software. Mit dieser lässt sich die am Computer angeschlossene Kamera (via WiFi oder via USB-Kabel) steuern, und dies nun mit einer grösseren Bildvorschau auf dem iPad. Wohl ein Tool, das manchem Mac-affinen Fotografen gefallen dürfte.

Selber habe ich den Eindruck, dass ich mit dem iPhone meine ‘on-the-road’ Kommunikation gut abdecke, in allen anderen Bereichen aber gerne etwas mehr Leistungsfähigkeit möchte. Sprich meine Kombination wird vorerst wohl das iPhone mit einem MacBook bleiben. Das iPad sehe ich als reines Lifestyle Produkt, welches ich mir eher als solches und weniger als Produktivitäts-Tool anschaffe – falls…

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