Webseiten, die stören?

Es gibt einige Webseiten, die wir alle kennen und die eigentlich alle öfter mal nerven. Hier lasse ich mal etwas Luft ab, über eben solche Seiten. Und nein, ich werde sie nicht verlinken, nur nennen;-)

Verzeichnisse ohne Nutzen:

Meiner Meinung nach gehören zahlreiche dazu, welche einzig den Werbeeinnahmen der Betreiber dienen, aber nicht im geringsten benutzerfreundlich sind. In der Schweiz gibt es da vor allem help.ch und suche.ch. Beide sind zum eigentlichen Suchen ziemlich nutzlos. Wer hat schon mal dort gezielt nach Dienstleistungen und Angeboten gesucht? Die Alexa-Ranks dieser Seiten zeigen, dass zwar ein gewisses Besuchervolumen vorhanden ist. Vergleicht man diesen aber mit Suchmaschinen, so ist es verschwindend, insbesondere bei help.ch. Beide bieten natürlich teure Firmeneinträge an, welche sich aufgrund der unglaublich vielen Besucher, glaubt man dem Verkauf am Telefon, sehr lohnen sollen.

In eine ähnliche Kategorie gehören wohl auch Verzeichnisse, wie wer-liefert-was.ch und ähnliche. Meine Meinung und mein Rat für Webseiten-Besitzer ist: Finger weg und das Geld in eine bessere, von Suchmaschinen gut gefundene Webseite investieren.

Preisvergleiche:

Eigentlich können sie sehr nützlich sein. Es gibt aber wohl zuviele davon und auffälligerweise sind sie alle sehr stark für Suchmaschinen optimiert. Da kann es doch oft mal vorkommen, dass man zwar einen fundierten Bericht über eine neue Kamera oder Hi-Fi-Anlage sucht, aber auf einer Preisvergleich-Seite mit einem verhältnismässig nichts-sagenden Rankingsystem landet. Die Suchmaschinenresultate können da oft mal so richtig verstopft mit diesen Einträgen sein, sodass man Geduld braucht, um die richtigen Informationen zum gewünschten Gerät zu finden.

Wir erkennen hier ganz klar ein Muster: Baue eine Seite, die viel Inhalt hat und somit viele unspezifische Suchmaschinen-Besucher anzieht – egal ob diese nun zufrieden mit dem Fund sind, und schalte Werbung oder Affiliate-Links darauf. www-Spam könnte man dies bezeichnen.

Personensuchen:

Ein bekanntes Beispiel ist 123people. Sucht man nach einen Namen, so landet man oft dort. Finden tut man Vorschläge für freie Domainnamenbucht, bei der Buchung erhält 123people ein Honorar. Oder man findet einige Bilder, welche die Google Bildsuche liefert und nicht etwa die Seite selber. Oder man stösst auf Suchresultate, die auch einfach von verschiedenen Suchmaschinen kommen. Selten führt der Inhalt zu Nützlichem. Ein weiteres Werbung- und Kommissions-Geschäft ohne Benutzer-Nutzen also.

Was tue ich nun?

Ich bleibe trotzdem bei Google et al. für die Suche nach Infos, gehe direkt zu meinem lieblings-Preisvergleich (toppreise.ch), wenn ich ihn benötige und vermeide auf irgendwelche help.ch, suche.ch und 123people.ch Resultate bei Google zu klicken. Und als Webseitenbetreiber kaufe ich keine Einträge bei den genannten Verzeichnissen – da können sie noch so regelmässig, alljährlich anrufen.

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Opensource CMS für Webseiten und Webprojekte

Wieso sind Open Source Websysteme oft besser als proprietäre Systeme? Oder korrekter gefragt: Was ist besser, open-source oder proprietäre Content Management Systeme?

Es gibt natürlich keine pauschale Antwort hierzu. Doch haben etablierte open-source Content Management Systeme (CMS) besonders für KMUs (kleine und mittelgrosse Unternehmen) einige entscheidende Vorteile. Diese Vorteile sind unabhängig von der effektiv benötigten Web-Lösung.

Mit “etablierten” open-source CMS ist dabei ganz spezifisch die Rede von den grossen Playern. Es gibt natürlich zahlreiche kleinere und vielversprechende Projekte. Dann gibt es weitere, welche von Firmen als open-source zur Verfügung gestellt werden. Teils sind dies sehr potente Systeme, teils sind diese CMS aus reinen Marketinggründen als open-source freigegeben.

Also zurück zu den etablierten open-source CMS. Hinter ihnen stehen grosse Communities und mehrere Entwicklungsjahre. Somit werden sie von hunderten mit-Programmierern getragen und von vielen weiteren mit Plug-Ins und Modulen ergänzt. Der Unterschied zu proprietären Systemen, welche von einer einzelnen, meist kleineren Firma entwickelt und angeboten werden, offensichtlich: Etablierte Open-Source Systeme sind in ihrer Existenz nicht von einer Firma abhängig. Geht eine Webdesign-Firma ein, so findet sich immer auch eine andere, die eine Webseite auf dem gewählten open-source CMS betreuen kann.

Oft argumentieren kleine Anbieter proprietärer Systeme mit der auf Kunden (teuer) zugeschnittenen Funktionalität. Doch schaut man dies genauer an, so findet man meist die gleichen oder gar besseren Möglichkeiten bei open-source CMS. Zudem können letztere von guten Firmen auch sehr potent über klar definiterte Plug-In Schnittstellen ergänzt werden. Bei proprietären Anbietern ist man von diesen oft abhängig, es sei den, man ist bereit bei Bedarf die Webseite komplet neu zu erstellen.

Einige etablierte open-source CMS:

  • Joomla: Sehr vielseitiges und weit verbreitetes CMS. Ging aus Mambo hervor.
  • Drupal: Optimiert für den Aufbau von Communities.
  • WordPress: Das meistverbreitete Blog-System, ideal für News-orientierte Seiten.
  • Typo3: Sehr komplexes und zugleich enorm leistungsfähiges CMS.

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WordPress 2.8.1 is out – upgrade-process fixed

The core developers have announced WordPress Version 2.8.1, which fixes many buggs and improves security of the plugin administration pages, which received a major overhaul with Version 2.8.

An overview of what’s new in this release can be found on the page linked above. A major aspect also is the fix of the automatic upgrade process. It was reported, that if an automatic upgrade to WordPress 2.8 failed, the clean-up process accidentally deleted too many files. Some users seem to have ran into serious problems with this, which reminds us to the ever so important need to have back-ups at hand, when upgrading.

You can get WordPress 2.8.1 here.

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