Netiquette – Niveauvolle Kommentare

Mir war der Begriff neu, wenn ich ihn auch irgendwo schon gehört habe. Netiquette steht für das benehmen bei virtuellen, sprich online-, Kommentaren und ist sozusagen der Begriff für Anstand, oder der Knigge im freien Netz, wo sich ja eigentlich jeder frei äussern kann, wie er es am liebsten möchte.

Auf dem Schweizer Fotografie Nachrichten Portal fotointern.ch wurden vermehrt auch gehässige Kommentare veröffentlicht. Teils bei ganz normalen Produkteankündigungen, die hald nicht immer alle Wünsche anspruchsvoller (Hobby-)Topfotofreaks 😉 erfüllen. Wie im Impressum nun dort angemerkt, werden Kommentare, die der Netiquette nicht entsprechen, redaktionell entfernt.

Die Frage stellt sich zurecht: Dürfen wir im Netz einfach frei drauf los plaudern, auch mal schimpfen, gehässig werden? Und das dann an jeder beliebigen Stelle, also auch auf Blogs, die einem nicht selber gehören? Ist das Blogging-Kultur? Meiner Meinung nach ganz klar nicht!

Ich bin ein grosser Fan des Internet, der Blog- und Community-Kultur, des sich frei äussern und habe mich selber schon in manche ‘intensive’ Diskussion verwickelt. Doch eben, an die Netiquette oder ‘Netikette’ (hier mehr dazu bei Wikipedia) sollte man sich trotzdem halten.

Related Posts / Ähniche Beiträge:

Adobe in den roten Zahlen?

Es erstaunt ziemlich, dass Adobe im vergangenen Quartal in die roten Zahlen rutschte – die Wirtschaftskrise ist daran wohl nicht ganz unschuldig. Laut heise.de hat Adobe im vierten Geschäftsquartal ein Verlust von 32,0 Millionen Dollar verbuchen müssen – im vierten Quartal 2008 schrieb man noch einen Gewinn von 245,9 Millionen Dollar. Der Umsatz fiel gegenüber dem Vorjahresquartal um 17 Prozent auf 757,3 Millionen Dollar. Uber das gesamte Geschäftsjahr fiel der Umsatz somit um 18 Prozent auf 2,946 Milliarden Dollar und der Gewinn um 17 Prozent auf 386,5 Millionen Dollar.

Die Produkte von Adobe einen riesen Funktionsumfang und Updates von Photoshop, Indesign und co bringen meist sehr Interessantes, aber nicht absolut nötiges mit sich. So sagt sich wohl der eine oder andere, dass es sich lohnt auf die nächste Ausgabe zu warten.

Nicht ganz unbedeutend ist zudem wohl die Tatsache, dass der nächste Update-Zyklus nicht mehr sehr weit entfernt liegt. Die Adobe CS5 Suiten und Einzelprogramme dürften wohl nicht zuspät im 2010 kommen und mit der Beta-Version von Adobe Lightroom 3 weiss man auch, dass hier ebenfalls nichtmehr zulange gewartet werden muss. Also darf man davon ausgehen, dass Adobe 2010 wieder fette Gewinne macht, bei einer Erholung der Wirtschaft wohl sogar sehr fette.

Related Posts / Ähniche Beiträge:

Ein guter Webkatalog zur Fotografie?

Ich las diesen Artikel auf dem SEO-Blog und habe mir nun natürlich gleich die Frage gestellt, ob mein eigenes Verzeichnis zur Fotografie www.photolinks.ch, gemäss den dortigen Kriterien ein Gutes ist. Darum mal die Kriterien des besagten Artikels und meine Analyse:

  1. Ist der Webkatalog bekannt?
    Inzwischen durchaus, denke ich;-)
  2. Wie sind die Traffic-Werte?
    Nicht extrem, aber ganz ordentlich, mit etwa 6000 Besuchern im Monat. In erster Linie geht es aber dort nicht um Volumen, sondern um’s vereinzelte auffinden schöner Fotografie.
  3. Findet man im Web viele Links auf den Webkatalog?
    Google scheint alle Unterseiten von photolinks.ch zu kennen, also gegen 3000
  4. Sind schon viele Links/Rubriken eingetragen?
    Momentan sind auf photolinks.ch 2781 Links, sortiert in 216 Kategorien, zu finden.
  5. Stehen viele Links in der Warteschlange?
    Zugegebenermassen einige, da ich in erster Linie fotografiere und das Verzeichnis eher als Hobby betreibe. Etwas Geduld braucht es also und ich bin mit der Auswahl der Links sehr selektiv, was ja auch dem Zweck entspricht.
  6. Gut strukturiert oder Rubriken mit “257 Seiten”?
    Alle Links auf einer Seite pro Kategorie, also wenig aber gut strukturiert;-)
  7. Auffällig viele leere Rubriken?
    Neben den weiter aufgeteilten Oberkategorien keine.
  8. Ist der Webkatalog aktuell und gepflegt?
    Es kommt regelmässig Neues dazu und fehlerhafte Links werden, wenn gemeldet, sofort korrigiert. Bei der Suche nach fehlerhaften Links steht aber noch eine Verbesserung an.
  9. Gibt es eine Link-Detailseite?
    Ja, zu jedem Link.
  10. Ist die Link-Detailseite (SEO-)technisch okay?
    Ich denke schon, nofollow und ähnliches gibt’s nicht und der Code ist astrein, nichts verstecktes oder dergleichen.
  11. Ist die Link-Detailseite inhaltlich okay?
    Ja, sie enthält einfach die öffentlichen Details.
  12. Wird Pagerank auf die Link-Detailseite vererbt?
    Soweit ich dies bezüglich meiner eigenen Seiten sagen kann, ja.
  13. Ist der externe Link (Backlink) technisch/inhaltlich okay?
    Ja, kein nofollow, siehe oben.
  14. Ist der Webkatalog gut zu bedienen und strukturiert?
    Strukturiert ja, zu bedienen sehr leicht, obwohl eine verbesserte Suchfunktion als die gegenwärtige noch in Planung ist.
  15. Wie sichtbar ist der Webkatalog in Suchmaschinen?
    Sehr sichtbar, alle Unterseiten sind indiziert.
  16. Besteht eine Themenrelevanz auf der Linkdetailseite?
    Aufgrund der Kategorienzuordnung durchaus.
  17. Bietet der Webkatalog auch mehr als “nur” Links?
    Zurzeit wenig mehr…
  18. Gibt es eine gute, erweiterte Eintragmöglichkeit?
    Nein, da aber das Verzeichnis nicht alles, sondern nur meine persönlichen Empfehlungen annimmt, bleibt dies überflüssig.
  19. Wird Pagerank auf die Linkdetailseite vererbt?
    Ja
  20. Wird der Pagerank sauber nach aussen weitergegeben?
    Ja, siehe oben.
  21. Wird als Gegenleistung ein direkter Backlink verlangt?
    Nein, natürlich nicht, aber ein Backlink ist natürlich immer willkommen.
  22. Werden die Angaben zum Linkeintrag in die META-Tags und den HTML-Title integriert?
    Ja, das ist der Fall.
  23. Befindet sich die Linkdetailseite unter einer sauberen URL?
    Ja
  24. Gibt es im Webkatalog auffällig themenfremde Links in Seiten-Footer etc.?
    Nein
  25. Gibt es beim Eintrag die Möglichkeit, die Texte zu formatieren (fett, etc)?
    Nein, da nicht gewollt.
  26. Findest Du schnell im Webkatalog mehrere Duplicate Content Einträge?
    Sollte nicht der Fall sein.

Schulterklopfen – aber etwas Arbeit steht schon an;-)

Related Posts / Ähniche Beiträge:

Hochzeitsfotograf Zürich – auch anderswo in der Schweiz?

Ich bin Fotograf und meine Spezialität sind Hochzeiten, überall, nicht nur direkt vor meiner Haustür. Dies auch, weil ich Abwechslung sehr gerne habe und wohl etwa so leidenschaftlich reise, wie ich Hochzeiten fotografiere. Findet mich also ein Brautpaar mal als Hochzeitsfotograf Zürich, kommt oft die Frage auf, ob ich den auch anderswo fotografiere.

Immer, überall, in der ganzen Schweiz und viel weiter weg von Zürich genau so gerne, wie hier vor Ort 😉

Related Posts / Ähniche Beiträge:

Immer mehr Daten – auch im Haushalt

Wir alle kennen es: Musikdateien, digitale Fotos oder vor allem auch Videos sind keine kleinen Dateien, wie solche mit reinem Textinhalt. Und weil wir alle den multimedialen Fortschritt geniessen, ich selber ganz besonders, wächst auch die Datenmenge, die wir laufend ansammeln.

Eine Firma veröffentlich dazu vergangenen Frühling eine interessante Studie: Sie erwartet, dass sich die Datenmenge, welche in durchschnittlich in jedem Haushalt auf verschiedenen Datenträgern gespeichert sein wird, bis ins Jahr 2014 auf 12 Terrabyte (12’000 Gigabyte) vervielfacht.

Pressemitteilung:

Zwölf Terabyte – Privater Datenberg wächst enorm
Einfache Online-Angebote und höhere Videoauflösungen verantwortlich

San Francisco (pte/04.05.2009/13:45) – Zwölf Terabyte Daten werden 2014 in jedem US-Haushalt anzufinden sein. Abgelegt werden diesen in verschiedenen Formen sein, sagt Tom Coughlin, Chef des Consultingunternehmens Coughlin Associates http://www.tomcoughlin.com, einem Unternehmen, das sich vorwiegend mit Datenspeicherung beschäftigt. Rund die Hälfte dieses Datenberges wird kommerziellen Ursprungs sein, errechnete Coughlin gemeinsam mit den Analysten von Objective Analysis http://www.objective-analysis.com. Das schließt Filmmaterial auf DVDs mit ein. Der Rest wird von den Haushaltsmitgliedern selbst produziert.

Seitdem die DVD vor zehn Jahren ihren Siegeszug angetreten hat, veränderten sich die Gewohnheiten der Konsumenten. Es entstand eine Sammlerkultur und die Filmfans legten sich große DVD-Sammlungen an. Neben diesen riesigen Datenbergen industriellen Ursprungs wird vor allem der private Speicherbedarf in den kommenden Jahren explosionsartig in die Höhe schnellen, ist Coughlin überzeugt. Als Hauptverursacher gelten digitale Fotos, MP3-Dateien Videos und jegliche Multimedia-Inhalte, die der Durschnittsuser auf seinen Rechner herunterlädt. Onlineangebote wie der Musicstore iTunes oder Video-on-Demand-Services erleichtern und beschleunigen den Kaufprozess und somit das Anwachsen des privaten Datenberges.

Als weitere Datenquelle nennt Coughlin die digitale Fotografie sowie die zunehmende Verbreitung von digitalen Camcordern. Dieser Trend wird von der Industrie unterstützt, die laufend Geräte mit besserer Auflösung auf den Markt bringt. So geht man beispielsweise beim Elektronikhersteller Sony davon aus, dass Camcorder mit High-Definition-Auflösung künftig zu einem alltäglichen Begleiter der Menschen werden, wie es jetzt bei Fotokameras zu sehen ist. “Auf dem Markt sind bereits Produkte in verschiedenen Farben zu finden. Die Geräte werden kleiner und können vom Käufer personalisiert werden”, sagt Thomas Purkert, Senior Product Manager Digital Imaging bei Sony, im Gespräch mit pressetext.

Angesichts der Datenberge müssen auch in Privathaushalten Lösungen für die Archivierung der digitalen Informationen gefunden werden. Laut Coughlin ist die Sicherung in diesem Bereich jedoch bislang noch eine technisch anspruchslose Angelegenheit. Zumeist werden die Dateien einfach auf einer externen Festplatte abgelegt, so der Consultant. Speicheranbieter bringen jedoch mittlerweile Produkte auf den Markt, die auf die Verwaltung der privaten Datenberge zugeschnitten sind. “Während kommerzielle Anwender entsprechendes Know-how bei Archivierung, Monitoring und Management haben, stehen Privatanwender zumeist vor einer großen Herausforderung”, sagt Coughlin gegenüber dem Nachrichtenportal InternetNews. Für Heimanwender werden hingegen einfache Systeme benötigt, die über vollautomatische Backup- und Archivierungsfunktionen verfügen, fordert der Consultant von der Industrie.

Quelle: pressetext.ch

Related Posts / Ähniche Beiträge: