Ein NAS als Time Machine Backup Target

Mac user sind sich eine einfache Bedienung und ein schnelles Set-Up eines neuen Gerätes gewohnt. Aus diesem Grund greifen wohl viele auf die Apple eigene Time Capsule zurück, wenn nach einer Lösung für ein Netzwerk-basiertes Backup mittels Time Machine gesucht wird.

Genau danach suchte auch ich, um mein Backup in einen anderen Raum zu verlagern und die Anzahl herumstehender, externer Festplatten auf meinem Arbeitsplatz zu reduzieren. Die Time Capsule ist genau dazu da. Zudem bietet sie sich auch als Wireless-Netzwerk Basisstation an. Letzteres benötige ich aber nicht, weil schon vorhanden, dafür wünsche ich mir einige weitere Funktionen. Zum Beispiel die Möglichkeit auf Daten von extern über’s Internet zugreifen zu können, eine iTunes Bibliothek zentral verfügbar zu machen sowie die Daten direkt von der Backup-Station auf eine zusätzliche externe Festplatte kopieren zu können.

All dies bieten verschiedene Network Attached Storage (NAS) Geräte, wie auch das Synology DS111, für welches ich mich entschied. Gut hätte es auch ein DS211 sein können, welches dank einer zweiten internen Festplatte und der Möglichkeit die beiden Platten im RAID 1 Modus zu verwenden, zusätzliche Datensicherheit bietet. Da ich aber die Daten sowieso zusätzlich auf einer externen Festplatte ausser Haus aufbewahren möchte, entschied ich mich dageben und investierte den Aufpreis eben in diese externe Fesplatte (respektive verwende vorläufig eine noch herumliegende).

Die Synology DiskStation als Time Machine Speicher

Meine ersten Absichten beim Einrichten der Synology DiskStation DS111 als  Time Machine Target war, die Festplatte in Patitionen aufzuteilen. Dies vor allem um zu verhindern, dass Time Machine den ganzen Festplattenplatz aufbraucht. Schliesslich möchte ich einen grossen Teil der zurzeit verbauten 2-TerraByte Platte auch für andere Daten, iTunes Library und diverses mehr verwenden.

Schnell merkte ich dann aber, dass dies nicht so funktioniert. Denn ein NAS ist schliesslich ein kleiner Server, der die Quotas auf User- und nicht auf physischer Speicherbasis verwaltet. Also muss man zur Eingrenzung des Time Machine Speicherhungers einen dafür reservierten User, anstelle einer Festplatte einrichten. Dies hat zudem auch den Vorteil, dass die Quotas verändert werden können, was bei einer Partition nicht ohne verlust möglich ist. Wie das geht funktioniert, kann man in diesem Synology Tutorial nachlesen.

Backups des NAS

Back-ups sind einfach einzurichten. Man öffnet das Haupmenü der Synology DSM 3.0 Admin-Software und klickt auf Backup and Restore:

Nun kann man bequem ein Backup installieren, dass zu gewissen Zeiten läuft. Aber achtung, die externe Festplatte muss FAT32 oder EXT3 formatiert sein. Das Mac Filesystem selber ist leider nicht kompatibel.

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Dropbox – Dateien auf mehreren Computern gemeinsam nutzen

Hier mal ein kleiner Tipp zu einer echt nützlichen Dienstleistung: Dropbox.

Zusammengefasst: Mit Dropbox kann man Dateien auf verschiedenen Computern synchronisieren. Dazu legt man die Dateien in einem bestimmten Verzeichnis ab. Auf allen Computern die Dropbox mit den gleichen Zugangsdaten installiert haben wird dieses Verzeichnis synchron gehalten. Dabei können beliebig Windows, Apple und Linux Computer gemischt werden.

Ein Beispiel: Ich arbeite auf meinem Bürocomputer an einer Textdatei und speichere diese im Dropbox-Verzeichnis, so erscheint sie innert Kürze (ein paar Sekunden) automatisch an der gleichen Stelle im Dropbox-Verzeichnis auf meinen anderen Computern, auf welchen Dropbox mit den gleichen Zugangsdaten installiert ist. Das kann zum Beispiel mein Laptop und mein iMac zuhause sein. Auch während ich an der Datei arbeite und dazwischen kurz meine Arbeit speichere, wird diese auf allen anderen Computern aktualisiert. Und läuft ein Computer gerade mal nicht, so findet der Abgleich nach dem starten unmittelbar statt.

Was ist dabei – kostenlos – und was kostet mehr? Kostenlos erhält man 2 Gigabyte Speicherplatz, was gut zum ersten Arbeiten lässt. Kostenlos erhält man in 250 Megabyte zusätzlichen Speicher, wenn man seinen Account über diesen Link eröffnet. Weitere 250 Megabyte gibt’s wenn man danach selber weitere empfielt (so wie ich’s hier tue).
Für $ 9.99 pro Monat bekommt man einen Account mit 50 Megabyte Speicherplatz und 100 Megabyte kosten $ 19.99.

Wie kriege ich Dropbox: Dropbox ist denkbar einfach. Auf Dropbox.com Dropbox herunterladen und einen Account eröffnen, dann die Software auf den verschiedenen Computern installieren und lost gehts.

Wenn du Dropbox über diesen Link herunterlädst erhalten wir beide mehr: Ich und du je 250 Megabyte zusätzlicher Speicherplatz.

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Beste Produkteinführung für Apple: 1.7 Millionen iPhone 4 in 3 Tagen

Das neue iPhone 4 findet angeblich reissenden Absatz in den USA. So muss sich der Apple Boss Steve Jobs gleich dafür entschuldigen, dass nicht alle Interessenten zu einem neuen Telefon gekommen sind – wie ich auf dem Apfelblog lese.

So sollen 1.7 Millionen iPhones in den ersten drei Tagen über die Ladentische gegangen sein, was für Apple die bisher stärkste Markteinführung eines neuen Produktes ist. Hier bei uns in der Schweiz muss man aber wohl noch etwas warten. Erwartet wird das iPhone 4 gegen Ende Juli und es dürfte realistisch wohl erst im August in vernünftigen Mengen erhältlich sein. Dafür wird es neue auch von Sunrise, neben Orange und Swisscom, vertrieben.

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Blog-Favoriten

Hir mal eine kleine, wohl unvollständige Zusammenstellung meiner Favoriten aus der Blog-Welt:

  • Mashable (in Englisch): Die News und Artikelseite zu Themen rund um social media und die online Welt schlechthin. Von Interesse für alle, die sich mit Webdesign, Social Media, Networking oder indirekt auch dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzen.
  • Canonrumors(in Englisch) für die Sucht nach Gerüchten: Oft erfährt man hier zuerst, welche neuen Kameras von Canon auf den Markt kommen (könnten).
  • Macrumors (in Englisch): Genau so für die gleiche Sucht, einfach hinsichtlich Mac Computer und iPhone Gadgets.
  • apfelblog.ch: Die Mac-News aus der Schweiz.
  • Natürlich verfolge ich auch die Blogs zahlreicher Hochzeitsfotografen – zuviele, um sie hier alle aufzuzählen. Aber Style Me Pretty (in Englisch) ist ein sehr schöner Blog mit viel Inspiration rund um’s heiraten.
  • Chromasia (in Englisch): Früher war Chromasia der Photoblog schlechthin. Täglich erschien ein neues Bild und kennzeichnend war jeweils die raffinierte Bildbearbeitung. Heute ist David Nightingale nicht mehr so regelmässig mit einem neuen Bild online, dafür bieten die online-Tutorials interessante Einblicke in eben diese Bildbearbeitung.

Gibt es einen empfehlenswerten Blog, den ich unbedingt nicht verpassen sollte? Ich freue mich über ehrliche Empfehlungen in den Kommentaren!

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Verschiedene Grade der Mobilität bei Apple: iPhone bis MacBook

Wie mobil muss ich sein – diese Frage stelle ich mir vor dem Hintergrund der Apple-Produktepalette und aufgrund meiner festen Absicht, mir demnächst ein neues Notebook anzuschaffen. Die Entscheidung des Notebook-Models steht zwar schon fest – einzig die nächste Update-Runde von Apple warte ich ab. Aber bei der Betrachtung der Apple Produktepalette gingen mir vor allem hinsichtlich des neuen iPad ein paar Gedanken durch den Kopf:

Vornweg: Kommunikations- und IT-Mobilität sind heute ja Teil des Lifestyles. Und so ist am ehesten das kürzlich von Apple vorgestellte iPad zu sehen: Ein Gerät mit dem man überall da online kommunizieren kann, wo bisher das iPhone zuwenig war und der (aufzuklappende) Laptop zuviel.

Vergleicht man die Ausstattung des iPad mit dem iPhone, so bietet es vor allem mehr Grösse, aber wenig mehr Funktionsvielfallt, was am gleichen Betriebssystem liegt. Das iPad kann wie das iPhone Apps verwenden, aber nicht die Programme, welche auf dem ausgewachsenen Mac OS X laufen. Es ist also vorwiegend ein bequemes Kommunikationsgerät (Email, online-Medien, usw), verzichtet aber leider auf eine integrierte Kamera, welche zusätzlich die Videokommunikation ermöglichen würde.

In die Handtasche passt das iPad nicht oder extrem knapp. Es wird also vorwiegend auf dem Schoss von Zugreisenden zum bequemeren E-Mailschreiben (sofern diese nicht schon einen Laptop mit Internet-Karte dabei haben) und zum Surfen auf dem Sofa verwendet werden. Und ganz bestimmt werden es einige Fotografen, Webdesigner, Grafiker und andere Kreative als Video- und Bild-Präsentationstool entdecken.

Ein MacBook läuft auf MacOS X, hat also die Möglichkeit ‘echte’ Programme, wie iWorks, MS Office, Adobe Photoshop und ähnliche zu verwenden. Somit dürfte wohl manch einer, der einen grossen Bedarf an Mobilität hat, eher ein MacBook Air verwenden, welches auch nur etwas grösser ist. Das iPad bleibt also vorwiegend ein Lifestyle-Produkt, der Laptop das Arbeitsgerät und die Marktberechtigung des MacBook Air bleibt unangetastet.

Eine spannende Anwendung, welche das iPad aber wohl demnächst erhalten dürfte, ist die DSLR Camera Remote App von onOne Software. Mit dieser lässt sich die am Computer angeschlossene Kamera (via WiFi oder via USB-Kabel) steuern, und dies nun mit einer grösseren Bildvorschau auf dem iPad. Wohl ein Tool, das manchem Mac-affinen Fotografen gefallen dürfte.

Selber habe ich den Eindruck, dass ich mit dem iPhone meine ‘on-the-road’ Kommunikation gut abdecke, in allen anderen Bereichen aber gerne etwas mehr Leistungsfähigkeit möchte. Sprich meine Kombination wird vorerst wohl das iPhone mit einem MacBook bleiben. Das iPad sehe ich als reines Lifestyle Produkt, welches ich mir eher als solches und weniger als Produktivitäts-Tool anschaffe – falls…

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