Voila, die Tagesanzeiger-Online App wird auf dem iPad ausgemustert

Ich berichtete ja schon von der neuen Tagesanzeiger iPad-App und von meinen Erwartungen für die alte online App. Und in der Tat, seit die meisten Artikel in der neuen iPad-App im Laufe der letzten Woche kostenpflichtig wurden, spielte die TA Media nun ein neues Update der bisherigen älteren App auf, welches deren Nutzung auf die iPhone und iPod Plattformen beschränkt.

Auf dem iPad bleibt für alle, die nicht gewillt sind für News-Inhalte zu bezahlen, nur noch die Webseiten-Version. Oder eben die recht ordentliche 20 Minuten App.

Ist die TA Media nun konsequent, so dürte als nächstes der Beschnitt der online Inhalte des Tagesanzeigers und damit auch der nun noch auf dem iPhone verfügbaren älteren App erfolgen. Aus Verlegersicht führt dies zu einer klareren Separierung der Gratisangebote (20 Minuten) von den kostenpflichtigen Inhalten (Tagesanzeiger / iPad-App). Wobei die Inhalte der 20 Minuten App denjenigen der TA App bisher sozusagen ebebürtig waren.

Zu erhoffen wäre davon eine qualitative Anhebung der TA Inhalte und eine Rückkehr zu einem proaktiveren Journalismus, war natürlich auch (mehr) kostet. Eine Aufgabe für den neuen TA Media Chef? Der alte hat sich ja letzte Woche verabschiedet. Oder wird nun einfach auch der 20 Minuten Arm der Newsnetz Platform beschnitten?

NZZ: Tut was!

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Tages-Anzeiger iPad App – das iPad Tagi-Abo kommt

Als regelmässiger online-Newsleser bediene ich mich öfter den beiden lokalen Anbietern, 20 Minuten und Tages-Anzeiger. Auf dem iPhone oder dem iPad geschieht dies via die jeweilige App. Doch genau das soll sich beim Tages-Anzeiger (zumindest auf dem iPad) nun ändern:

TA Media hat bekanntgegeben, dass der Tages-Anzeiger nun zweimal täglich als Morgen- und Abendausgabe für das iPad erscheinen wird. Die ensprechende App ist bereits erhältlich und kann bis ca. Ende August kostenlos genutzt werden.

Für die iPad App werden die Inhalte zweimal täglich aktualisiert. Für die Morgenausgabe bereitet ein eigenes Redaktionsteam die Inhalte der Printausgabe auf. Die aktualisierte Abendausgabe wird hingegen in Zusammenarbeit mit der Redaktion von Tagesanzeiger.ch gestaltet.

Ab August (Ende?) sei die neue App dann als Tages-, Wochen- oder Monatsangebot erhältlich. Ich werde interessiert beobachten, wie und ob sich die TA Meda damit durchsetzt. Der Schritt zu einer kostenpflichtigen iPad Zeitung war eigentlich schon seit der iPad lancierung überfällig. Denn die Medienhäuser müssen ganz klar vermehrt diese Kanäle nutzen, um ihr eigenes Abo-Business am Leben zu halten. Die Produktion von Inhalten ist nicht billig und somit sind da Kosten mit Einnahmen zu decken.

Was aber wenn ich nun weiterhin nur die kostenlosen Inhalte konsumieren möchte? Hier wird sich zeigen, ob die alte App für das iPhone weiter gepflegt wird. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass sich die TA Media komplett vom iPhone verabschiedet. Ob hier auch ein kostenpflichtiger ‘News-Dienst’ folgt, wird sich zeigen. Und wenn ja, kann man ja dann immer noch auf die Tagesanzeiger.ch Webseite zugreifen, sofern sie nicht wie die Seite der Sonntagszeitung komplett beschnitten wird.

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Video Telefonie per Skype App auf dem iPhone

Wie ich soeben auf Mashable sah, hat Skype seine iPhone und iPod App aktualisiert: Diese bietet nun bidirektionale Videotelefonie, und zwar nicht nur vom iPhone 4 und mit dem iPod 4, sondern auch mit dem iPhone 3Gs. Somit steht nun Besitzern des iPhone 3Gs eine Alternative zu Apple’s Facetime zur Verfügung.

Zudem ist es auch möglich Video-Anrufe zwischen der iPhone Skype App und der Skype Desktop-Anwendung zu tätigen. Apple seinerseits hat Facetime für den Desktop angekündigt, wird dies aber voraussichtlich erst mit dem nächsten grossen Mac OS Betriebssystem einführen.

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Verschiedene Grade der Mobilität bei Apple: iPhone bis MacBook

Wie mobil muss ich sein – diese Frage stelle ich mir vor dem Hintergrund der Apple-Produktepalette und aufgrund meiner festen Absicht, mir demnächst ein neues Notebook anzuschaffen. Die Entscheidung des Notebook-Models steht zwar schon fest – einzig die nächste Update-Runde von Apple warte ich ab. Aber bei der Betrachtung der Apple Produktepalette gingen mir vor allem hinsichtlich des neuen iPad ein paar Gedanken durch den Kopf:

Vornweg: Kommunikations- und IT-Mobilität sind heute ja Teil des Lifestyles. Und so ist am ehesten das kürzlich von Apple vorgestellte iPad zu sehen: Ein Gerät mit dem man überall da online kommunizieren kann, wo bisher das iPhone zuwenig war und der (aufzuklappende) Laptop zuviel.

Vergleicht man die Ausstattung des iPad mit dem iPhone, so bietet es vor allem mehr Grösse, aber wenig mehr Funktionsvielfallt, was am gleichen Betriebssystem liegt. Das iPad kann wie das iPhone Apps verwenden, aber nicht die Programme, welche auf dem ausgewachsenen Mac OS X laufen. Es ist also vorwiegend ein bequemes Kommunikationsgerät (Email, online-Medien, usw), verzichtet aber leider auf eine integrierte Kamera, welche zusätzlich die Videokommunikation ermöglichen würde.

In die Handtasche passt das iPad nicht oder extrem knapp. Es wird also vorwiegend auf dem Schoss von Zugreisenden zum bequemeren E-Mailschreiben (sofern diese nicht schon einen Laptop mit Internet-Karte dabei haben) und zum Surfen auf dem Sofa verwendet werden. Und ganz bestimmt werden es einige Fotografen, Webdesigner, Grafiker und andere Kreative als Video- und Bild-Präsentationstool entdecken.

Ein MacBook läuft auf MacOS X, hat also die Möglichkeit ‘echte’ Programme, wie iWorks, MS Office, Adobe Photoshop und ähnliche zu verwenden. Somit dürfte wohl manch einer, der einen grossen Bedarf an Mobilität hat, eher ein MacBook Air verwenden, welches auch nur etwas grösser ist. Das iPad bleibt also vorwiegend ein Lifestyle-Produkt, der Laptop das Arbeitsgerät und die Marktberechtigung des MacBook Air bleibt unangetastet.

Eine spannende Anwendung, welche das iPad aber wohl demnächst erhalten dürfte, ist die DSLR Camera Remote App von onOne Software. Mit dieser lässt sich die am Computer angeschlossene Kamera (via WiFi oder via USB-Kabel) steuern, und dies nun mit einer grösseren Bildvorschau auf dem iPad. Wohl ein Tool, das manchem Mac-affinen Fotografen gefallen dürfte.

Selber habe ich den Eindruck, dass ich mit dem iPhone meine ‘on-the-road’ Kommunikation gut abdecke, in allen anderen Bereichen aber gerne etwas mehr Leistungsfähigkeit möchte. Sprich meine Kombination wird vorerst wohl das iPhone mit einem MacBook bleiben. Das iPad sehe ich als reines Lifestyle Produkt, welches ich mir eher als solches und weniger als Produktivitäts-Tool anschaffe – falls…

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Mobil Termine finden – Doodle for iPhone

doodle-for-iPhoneIch bin zugegebenermassen ein Doodle Fan. Auf doodle.com kann man sehr einfach mit seinen Partner, Kollegen oder wem auch immer einen Termin. Im Unterschied zu anderen online Plattformen hat sich Doodle auf das wesentliche konzentriert und so eine für den kostenlosen, werbefinanzierten Dienst mittels konsequenter Einfachheit eine hohe Usability erreicht.

Neu gibt’s nun eine zum online Dienst passende iPhone Application – Doodle stellte sie hier in seinem Blog vor.

Mein erster Eindruck, und was ich gerne anders hätte:

  • Man erhält die Wahl, die App mittels myDoodle, also als registrierter User, zu verwenden, oder ohne Login. Genau gleich wie online. Einen Login (ich hatte bisher noch keinen) muss man sich allerdings auf der Webseite erstellen. Dafür springt die App von selber in den Browser und zurück.
  • Ich fand keine Möglichkeit eine Umfrage per Umfrage-ID hinzufügen, was ich gerne hätte. Dies vermisse ich auch in der Webversion von MyDoodle. Gelangt man aber auf dem iPhone aus einer Email mittels Link zu einer Umfrage, so wird einem auf der Webseite gleich die Möglichkeit geboten, in die neue App zu wechseln (in der mobile-Version von Doodle).

Zusammenfassend finde ich es super, wie natürlich auch geschickt, dass Doodle eine iPhone App heraus gab. Sie brachte mir zwar keine neuen Funktionen, dafür entdeckte ich myDoodle – was wohl nicht ungewollt ist. In myDoodle wünsche ich mir nun aber dringend die Möglichkeit Umfragen hinzufügen zu können, an welchen ich ohne eingelogt zu sein bereits davor teilgenommen habe.

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