Opensource CMS für Webseiten und Webprojekte

Wieso sind Open Source Websysteme oft besser als proprietäre Systeme? Oder korrekter gefragt: Was ist besser, open-source oder proprietäre Content Management Systeme?

Es gibt natürlich keine pauschale Antwort hierzu. Doch haben etablierte open-source Content Management Systeme (CMS) besonders für KMUs (kleine und mittelgrosse Unternehmen) einige entscheidende Vorteile. Diese Vorteile sind unabhängig von der effektiv benötigten Web-Lösung.

Mit “etablierten” open-source CMS ist dabei ganz spezifisch die Rede von den grossen Playern. Es gibt natürlich zahlreiche kleinere und vielversprechende Projekte. Dann gibt es weitere, welche von Firmen als open-source zur Verfügung gestellt werden. Teils sind dies sehr potente Systeme, teils sind diese CMS aus reinen Marketinggründen als open-source freigegeben.

Also zurück zu den etablierten open-source CMS. Hinter ihnen stehen grosse Communities und mehrere Entwicklungsjahre. Somit werden sie von hunderten mit-Programmierern getragen und von vielen weiteren mit Plug-Ins und Modulen ergänzt. Der Unterschied zu proprietären Systemen, welche von einer einzelnen, meist kleineren Firma entwickelt und angeboten werden, offensichtlich: Etablierte Open-Source Systeme sind in ihrer Existenz nicht von einer Firma abhängig. Geht eine Webdesign-Firma ein, so findet sich immer auch eine andere, die eine Webseite auf dem gewählten open-source CMS betreuen kann.

Oft argumentieren kleine Anbieter proprietärer Systeme mit der auf Kunden (teuer) zugeschnittenen Funktionalität. Doch schaut man dies genauer an, so findet man meist die gleichen oder gar besseren Möglichkeiten bei open-source CMS. Zudem können letztere von guten Firmen auch sehr potent über klar definiterte Plug-In Schnittstellen ergänzt werden. Bei proprietären Anbietern ist man von diesen oft abhängig, es sei den, man ist bereit bei Bedarf die Webseite komplet neu zu erstellen.

Einige etablierte open-source CMS:

  • Joomla: Sehr vielseitiges und weit verbreitetes CMS. Ging aus Mambo hervor.
  • Drupal: Optimiert für den Aufbau von Communities.
  • WordPress: Das meistverbreitete Blog-System, ideal für News-orientierte Seiten.
  • Typo3: Sehr komplexes und zugleich enorm leistungsfähiges CMS.

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