Immer mehr Daten – auch im Haushalt

Wir alle kennen es: Musikdateien, digitale Fotos oder vor allem auch Videos sind keine kleinen Dateien, wie solche mit reinem Textinhalt. Und weil wir alle den multimedialen Fortschritt geniessen, ich selber ganz besonders, wächst auch die Datenmenge, die wir laufend ansammeln.

Eine Firma veröffentlich dazu vergangenen Frühling eine interessante Studie: Sie erwartet, dass sich die Datenmenge, welche in durchschnittlich in jedem Haushalt auf verschiedenen Datenträgern gespeichert sein wird, bis ins Jahr 2014 auf 12 Terrabyte (12’000 Gigabyte) vervielfacht.

Pressemitteilung:

Zwölf Terabyte – Privater Datenberg wächst enorm
Einfache Online-Angebote und höhere Videoauflösungen verantwortlich

San Francisco (pte/04.05.2009/13:45) – Zwölf Terabyte Daten werden 2014 in jedem US-Haushalt anzufinden sein. Abgelegt werden diesen in verschiedenen Formen sein, sagt Tom Coughlin, Chef des Consultingunternehmens Coughlin Associates http://www.tomcoughlin.com, einem Unternehmen, das sich vorwiegend mit Datenspeicherung beschäftigt. Rund die Hälfte dieses Datenberges wird kommerziellen Ursprungs sein, errechnete Coughlin gemeinsam mit den Analysten von Objective Analysis http://www.objective-analysis.com. Das schließt Filmmaterial auf DVDs mit ein. Der Rest wird von den Haushaltsmitgliedern selbst produziert.

Seitdem die DVD vor zehn Jahren ihren Siegeszug angetreten hat, veränderten sich die Gewohnheiten der Konsumenten. Es entstand eine Sammlerkultur und die Filmfans legten sich große DVD-Sammlungen an. Neben diesen riesigen Datenbergen industriellen Ursprungs wird vor allem der private Speicherbedarf in den kommenden Jahren explosionsartig in die Höhe schnellen, ist Coughlin überzeugt. Als Hauptverursacher gelten digitale Fotos, MP3-Dateien Videos und jegliche Multimedia-Inhalte, die der Durschnittsuser auf seinen Rechner herunterlädt. Onlineangebote wie der Musicstore iTunes oder Video-on-Demand-Services erleichtern und beschleunigen den Kaufprozess und somit das Anwachsen des privaten Datenberges.

Als weitere Datenquelle nennt Coughlin die digitale Fotografie sowie die zunehmende Verbreitung von digitalen Camcordern. Dieser Trend wird von der Industrie unterstützt, die laufend Geräte mit besserer Auflösung auf den Markt bringt. So geht man beispielsweise beim Elektronikhersteller Sony davon aus, dass Camcorder mit High-Definition-Auflösung künftig zu einem alltäglichen Begleiter der Menschen werden, wie es jetzt bei Fotokameras zu sehen ist. “Auf dem Markt sind bereits Produkte in verschiedenen Farben zu finden. Die Geräte werden kleiner und können vom Käufer personalisiert werden”, sagt Thomas Purkert, Senior Product Manager Digital Imaging bei Sony, im Gespräch mit pressetext.

Angesichts der Datenberge müssen auch in Privathaushalten Lösungen für die Archivierung der digitalen Informationen gefunden werden. Laut Coughlin ist die Sicherung in diesem Bereich jedoch bislang noch eine technisch anspruchslose Angelegenheit. Zumeist werden die Dateien einfach auf einer externen Festplatte abgelegt, so der Consultant. Speicheranbieter bringen jedoch mittlerweile Produkte auf den Markt, die auf die Verwaltung der privaten Datenberge zugeschnitten sind. “Während kommerzielle Anwender entsprechendes Know-how bei Archivierung, Monitoring und Management haben, stehen Privatanwender zumeist vor einer großen Herausforderung”, sagt Coughlin gegenüber dem Nachrichtenportal InternetNews. Für Heimanwender werden hingegen einfache Systeme benötigt, die über vollautomatische Backup- und Archivierungsfunktionen verfügen, fordert der Consultant von der Industrie.

Quelle: pressetext.ch

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