Portrait Fotos für den besten ersten Eindruck

Es ist so ein altes nicht-Geheimnis, dass Fotos in vielen Fällen über den ersten Eindruck entscheiden. Sei dies in der Werbung, Firmenkommunikation oder auch in ganz anderen Bereichen, wie der Präsentation von Immobilien und Wohnungen. An vielen Orten werden darum professionelle Fotos in hoher Qualität eingesetzt, doch oft wird dies auch vernachlässigt und viel Potential verpasst.

Bei Bewerbungsfotos ist dies ganz zentral der Fall. Das einfache, emotionslose Passbild hilft nicht, im Gegenteil. Ein nicht übertriebenes, aber passendes Bild wirkt hier viel besser. Denn schliesslich muss der Personalverantwortliche in kurzer Zeit sich ein Bild machen können, wer am besten in die Firma passt. Entscheiden tun am Schluss selbstverständlich die Fakten, die Laufbahn und die Berufserfahrungen. Wenn aber die Sympathie auf den ersten Blick nicht stimmt, dann gewinnt der Konkurrenz mit einem ähnlich guten Lebenslauf.

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Hochzeitsmesse in Zürich, dieses Jahr schon im Oktober…

Ich schrieb ja schon darüber, dass ich nicht so ein Fan von Hochzeitsmessen bin. Vor allem die Grossen sind riesen Menschenaufläufe und aus meiner Sicht bleiben vor allem zwei Dinge auf der Strecke:

  • Der persönliche, individuelle und ungestörte Kontakt als Hochzeitsfotograf zu den Brautpaaren. Im grossen Messe-Getue gibt’s hier fast nur die Gelegenheit für das Verteilen von Flyern und kurze Gespräche.
  • Die Zeit und Musse der Paare ist beschränkt, da man viel zu viele Anbieter einzelner Bereiche zu sehen bekommt. Es ist oft nicht mehr möglich vor lauter Bäume den Wald noch zu sehen.

Aber dieses Jahr gibt es schon eine frühere Gelegenheit im späten Oktober. am 27. findet bei Liluca eine kleine, feine Hochzeitsmesse in Zürich statt. Dort kann man schon jetzt, also rechtzeitig, denn im Januar sind viele Termine schon besetzt, bei mir vorbei kommen und schöne Hochzeitfotos anschauen 🙂

Reinschauen, ich freue mich auf euch!

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BVK Zürich – die verlieren 1.5 Milliarden und …. bleiben auf dem Sessel sitzen

Ich finde es recht krass: Ein Bericht einer parlamentarischen Kommission in Zürich kommt zum Schluss (siehe Tagesanzeiger), dass der Regierungsrat mitverantwortlich ist, für die betrügerischen Machenschaften bei der Zürcher Pensionskasse BVK, die zu einem Verlust von 1.5 Milliarden Franken geführt hat. Die gleiche Kommission, bestehend aus kantonalen Parlamentariern, teilweise Anwälte, hält sich aber zurück und fordert mit keinem Wort einen Rücktritt. Bankers wurden wegen so grossen Verlusten sogar vom Stuhl geworfen (zurecht, auch wenn das dort noch eher gedeckt würde, meine ich). Die Regierung und Verwaltung bleibt und keiner will sich an denen mit falschen Worten die Finger verbrennen. Kann es sein, dass hier gewisse Anwälte und Parlamentarier die Konfrontation bewusst meiden?

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Wohnungsmarkt Zürich: Parkplatzsituation in Neu-Oerlikon & das Fahrtenmodell

Neu-Oerlikon ist ein aufstrebendes Quartier der Stadt Zürich. Unzählige neue Wohnsiedlungen wurden gebaut, die meist einen hohen Standard haben und parallel dazu siedeln sich viele Firmen neu hier an. Vom früheren eher zweifelhaften Ruf Nord-Oerlikons ist nicht mehr viel übrig und das ist ja auch ganz toll so. Oerlikon bietet fast alles, was man braucht.

Sehr irritierend und unlogisch ist allerdings, wie die Stadt die Parkplatzsituation in den Griff bekommen möchte: Sie regelt die Anzahl Fahrten und nicht die Anzahl Parkplätze. Daniel Gerber, stellvertretender Leiter der Umweltschutzfachstelle UGZ dazu: “Für uns ist die Gesamt-Umweltbelastung massgebend. Und diese kann mit dem Fahrtenmodell gut begrenzt werden.” (Quelle: Zürich Nord Quartierzeitung vom 1.12.11). Dass die Rechnung so nicht aufgeht, wird dabei einfach ausgeblendet:

Die Behörden fördern damit den (Auto-)Einkaufsverkehr und schränken die Möglichkeiten der Anwohner ein. Denn die Grundbesitzer müssen Fahrtenkontingente, anstelle von einer bestimmten Anzahl Parkplätze, intern zuteilen. Und somit wird geschaut, dass die gut zahlenden Mieter, die Einkaufszentren, genügend Park-, respektive Einfahrtkontingente erhalten. Konkret heisst das, dass Anwohner für stolze monatliche Fr. 320.- einen Parkplatz in einem gross-Parkhaus mieten können, dann aber pro Woche nur 9 mal ein und ausfahren dürfen. Hat man die 9 Ein- und Ausfahrten erreicht, bleibt die Barriere unten. Die Anwohner werden also in ihrer automobilen Mobilität ganz konkret eingeschränkt und das bei einem Mietpreis jenseits von gut und böse. Die Einkaufsfahrten aber werden dadurch natürlich gefördert und mehr Einkaufsverkehr wird angezogen.

Das Resultat:

  • Das Ziel, die Schonung der Umwelt, wird nicht erreicht, Einkaufsfahrten der von auswärts anreisenden Kunden nehmen zu und damit die Belastung.
  • Die Anwohner sind verärgert und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.
  • Der Markt nutzt die Situation aus, die Mietkosten für Parkplätze und Garagen explodieren (Fr. 320.- für einen offenen Platz in einer grossen Parkplatzhalle mit 9 Ein- und Ausfahrten).
  • Keine blauen Zonen, sie sind mit dem Fahrtenmodell nicht kompatibel, weshalb keine geschaffen werden. Besucher der Anwohner müssen in den ab der 2. Stunde sehr teuren Parkhäuser parkieren.
  • Zudem ist mir bekannt, dass nicht-öffentliche Parkhäuser für Wohnhäuser bei einigen Liegenschaften nicht zugelassen wurden.
  • Weiter wird in Neu-Oerlikon der öffentliche Verkehr nicht gefördert. Die Region Leutschenbach wird nicht zusätzlich erschlossen, der 80er ist der einzige Bus.

Man sieht schnell, dass das Modell nicht funktioniert. Es führt zu mehr Einkaufsverkehr und damit mehr Umweltbelastung, zu höheren Mietkosten, zu einer eingeschränkten Bewegungsfreiheit für Anwohner und senkt somit die Attraktivität des Standortes Oerlikon als Wohngegend. Hat sich da jemand etwas schlaues ausgedacht? Den Schaden haben Umwelt, Anwohner, Kleinbetriebe und Zürich-Nord.

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Wohnungsmarkt Zürich: 1.5 Zimmer für Fr. 1950.-

Die Preise für Mieten sind in Zürich bekanntlich horrend. Wenn ich daran denke, vor ca. 15 Jahren in Basel noch für Fr. 400.- ein Zimmer in einer 3Er WG gemietet zu haben, so kommt mir dies wie ein Märchen vor. Und mittlerweile ist es fast genau so ein Märchen, dass ich vor knapp 10 Jahren schockiert über den Preis doch eine 1-Zimmer Mietwohnung in Zürich Höngg für Fr. 1000.- monatlich mietete.

Seit dann wohnte ich in 2 weiteren Wohnungen und wir suchen nun erneut. Wir brauchen zwar mindestens eine 3.5 Zimmer Wohnung, aber das hat mich doch sehr erstaunt:

In Zürich Affoltern wird eine 1.5 Zimmer Wohnung, inmitten der neuen Monstersiedlungen am nördlichen Stadtrand mit 67m2 Bruttofläche angeboten. Ok, das ist für eine 1.5 Zimmer Wohnung doch sehr gross. Aber für die Wohnung im Parterre gilt es Fr. 1950.- monatlich zu bezahlen. Und nein, die Putzfrau ist nicht inbegriffen;-)

 

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