Teil 2: Eventorganisation durch Eventagenturen

In einer kleinen, mehrteiligen Serie befassen wir uns zusammen mit der erfahrenen Partyband Pianobeat mit der Organisation und der Bedeutung von Firmenevents, Year End Parties und Kundenveranstaltungen. Teil 1 befasste sich mit der Bedeutung und dem Wert eines Firmenfestes. Im zweiten Teil schauen wir uns die Möglichkeiten an, welche eine professionelle Eventagentur bieten kann:

Das Firmenfest oder den Kundenanlass selber organisieren…
Intern oder mit einer Eventagentur

Die Entscheidung ob Sie Ihren Firmenanlass selber organisieren, oder dies von einem Spezialisten tun lassen ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Ein zentraler Faktor ist sicher die Grösse des Anlasses. Weiter spielen auch die zeitlichen, aber auch kreativen Kapazitäten Ihrer Mitarbeiter oder eines allfälligen internen Organisationsteams eine wichtige Rolle.

Bei kleineren, übersichtlichen Firmenfesten ist es bestimmt möglich das Fest mit den eigenen Mitarbeitern zu organisieren. In kleineren Betrieben kennen sich die Mitarbeiter besser, kennen gegenüber der externen Eventorganisation die Bedürfnisse ihrer Kollegen und wissen was sie “cool” und was sie “weniger toll” finden.

Wenn man weiss, was man will und seine eigenen Vorstellungen hat, wie eine Feier organisiert werden soll, dann kann man sich die Kosten einer Eventagentur bestimmt sparen. Zentral ist in diesem Fall, dass man für eine gute, passende Stimmung sorgt, denn das ist, woran sich die Gäste stets erinnern werden. Eine gute Unterstützung hierzu kann zum Beispiel eine professionelle Eventband sein, die auf die Stimmung gezielt und situativ eingehen kann.

In vielen Fällen ist es aber so, dass man nicht wirklich die Firmen-internen Kapazitäten für den vollen Alleingang hat. Externe Hilfe durch eine Eventagentur für zumindest Teilbereiche der Eventorganisation bringt zusätzliche Kompetenz, zeitliche Kapazitäten und lässt die eigenen Kapazitäten vermehrt da, wo sie hingehören: Bei der eigenen Firmentätigkeit.

Wenn Sie alles extern organisieren lassen möchten, dann sollten Sie eine Full Service Eventagentur beiziehen. Die Agentur bietet die Kapazität, während sie sich voll und ganz auf ihre Mitarbeiter oder Kunden konzentrieren können. Zudem werden sie auf diesem Weg auch die Zeit finden selber an der Veranstaltung mit Ihren Mitarbeitern oder Kunden am Tisch zu sitzen und ihren Firmenevent geniessen können.

In der Planungsphase konzentrieren sie sich dabei auf die 3 Punkte:

  1. Wesshalb wollen Sie einen Event durchführen
  2. Wen wollen Sie einladen, mit oder ohne Partner?
  3. Was ist das Ziel des Events: Mit welcher Message sollen die Gäste nach Hause gehen ?

Ein professionelles Eventmanagement kann Ihren Event bis ins kleinste Detail planen. So vermeiden Sie Fehler und vermeiden unerwartete Pannen. Sollte dann aber am Anlass trotzdem etwas nicht ganz nach Plan klappen, so wird ein erfahrener Eventmanager souverän damit umgehen und schnell passende Lösungen finden.

Zudem ist die gesammelte Erfahrung von zahlreichen Firmenfeiern, Kundenanlässen und anderen Events unbezahlbar und ein gutes Netzwerk zu den besten Eventdienstleistern (Unterhaltungsmusiker, Fotografen, Catering) ein äusserst wertvolles Gut. Die Eventagentur kennt die Partyband, welche den Saal zum kochen bringt, sie weiss welcher Eventfotograf die besten Fotos schiesst und welcher Caterer ihre Gäste mit dem tollsten Menu verwöhnt. Neben all den kulinarischen Highlights, technischen Details und spannenden Momenten behalten die Eventmanager kühlen Kopf, halten den Zeitplan ein und sehen stets das Ziel vor Augen.

Wenn die Eventband den letzten Ton gespielt hat, ist der Abend für das Organisionskomitee noch lange nicht fertig. Während die Gäste nach Hause gehen, sorgt eine Eventagentur dafür, das der Abbau koordiniert abläuft und nichts vergessen geht.
Im Nachgang zum Event ist es zudem wertvoll ein Debriefing durchzuführen. Dabei soll das Feedback der Geschäftsleitung aber auch der Event-Teilnehmer mit einbezogen werden. Mit diesen Informationen können spätere Events der Firma weiter verbessert und optimiert werden.

Im 3. Teil unserer Serie werden wir uns vertieft mit dem Thema Eventdienstleister auseinander setzen.

Top Spot auf Micro Preise, oder wo ich nicht mehr einkaufe

Nun ja, Geiz ist geil, wissen wir alle. Es gibt verschiedene Portale, die einem helfen in online Shops, die günstigsten Preise für das Lieblings-Ding, das man gerade braucht, zu finden. toppreise.ch ist so eine Plattform und ich gebe zu, ich nutze sie immer mal wieder.

Das viele der dort gut positionierten Shops äusserst zweifelhafte, oder sagen wir mal magere Businessmodelle haben, ist weit herum klar. Sie operieren mit minimalen Margen und sind vor allem darauf spezialisiert, mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel Umsatz zu machen. Oft steht hinter diversen Shops auch der gleiche grosse Logistiker im Aargau, der die Infrastruktur für diese Wahren-Geld-Schieberei bereit stellt. Und mit grossem Volumen verdient wohl der eine oder andere klein-online-shop dann sogar einigermassen anständig und bringt so manchen langweiligen real-world Shop in Bedrängniss.

Weil diese Online-Shops schon seit längerem eine echte Marktmacht sind, hat sich zum Beispiel die Migros Digitec geschnappt. Und auch Coop hat sich den kleineren Punkt unter den Nagel gerissen. Und genau um die Erfahrung mit eben diesem online Shop und dessen Support geht es hier:

Eigentlich war ich mit besagtem Shop schon mehrmals recht zufrieden. Ich bestellte dort schon Fotozubehör und ähnliches. Kürzlich bestellten wir nun aber ein Haushaltsgerät, konkret einen einfachen, kleinen Keramik-Heizlüfter. Als die Kiste per Post eintraf, staunten wir erst mal. Die Originalverpackung steckte der Versender ohne irgendwelche Polsterung in eine etwa 4-5 mal grösserer Kartonkiste, in der die Originalkiste mit dem Lüfter drin dann einfach hin und her knallte. Unglaublich, aber wohl liegen bei der Marge passende Kisten oder gar Polstermaterial nicht mehr drin.

Ok, wir öffneten die Kiste und stiessen zur eigentlichen Verpackung vor: Angequetscht, versteht sich, aber auch ohne Orignalkleber auf der Verschlusslasche. Dann stiessen wir zum Prunkstück von einem Lüfter vor. Der lag mit lose hängendem Kabel drin – ok alles funktionierend, aber die Kabel sind sonst doch zusammengebunden? Halbe Miete, denn der Lüfter hatte hier und dort auch Kratzer und ja, sogar fettige Schmutzspuren gab’s. Offensichtlich wurde das Gerät bereits benutzt, und zwar nicht nur ganz kurz, oder zumindest von jemandem, bei dem alles in kürzester Zeit schmutzig wird. Danke, kleiner Spot Shop, für diesen gebrauchten, schmutzigen, nicht neuen Heizlüfter. Schmutzfink-Händler!

Schön, gleich mal mit der Frage nach einem Umtausch ein Email an den Support geschickt, sollte wohl kein Problem sein! Denkste: Erst mal gab’s ca. 2 Wochen gar keine Antwort, ausser das automatische Ticket. Noch ein Mail, keine Antwort… Micro Support!
Aber hey, die haben in Dietikon einen real-world Shop, also gehen wir dort vorbei und fragen mal nach. Dort erfuhren wir, dass man keine Verantwortung übernimmt, aber mal beim Drittlieferanten telefoniere, denn dieser müsse das entscheiden. Nach dem Telefon zwischen Verkäufer und Lieferanten, den man uns natürlich nicht nennen will, wird’s dann so richtig dreist:

Wir sollen zur Post gehen und dort einen Transportschaden melden. Wir sollen also der Post erzählen, dass sie das Gerät beschädigt habe. Lügen, Betrügen, das verlangt der Shop-Betreiber von uns. Unglaublich! Coop, seid ihr euch dessen bewusst?
Wir protestierten und nannten die Sache beim Namen, worauf man sich empört von uns verabschiedet hat.

Ich kürze nun ab: Wir telefonierten dem Support, schickten darauf Fotos per Mail, welches life am Telefon ankam, beim späteren Nachfragen nach einer Entscheidung wieder nicht gefunden werden konnte, worauf wir die Bilder erneut senden mussten. Noch ein paar mal ging das so und nach heftigen Supporttelefonen erhielten wir dann, 2-3 Monate nach der ersten Bestellung, einen Ersatzlüfter.

Der Support bei dieser online-Händler Coop Tochter mit grünem, kleinem Spot ist unter aller Sau. Sorry, anders kann man es nicht nennen. Und die Zulieferer scheinen echte Schmutzfinke zu sein.
Auch wenn dieser Shop für viele Suchen auf Toppreise weit oben mit einem angeblich guten Ranking liegt, wir bestellen niemals mehr hier.

Teil 1: Firmenfest – Motivation für Kunden und Mitarbeiter

In einer kleinen, mehrteiligen Serie befassen wir uns zusammen mit der erfahrenen Partyband Pianobeat mit der Organisation und der Bedeutung von Firmenevents, Year End Parties und Kundenveranstaltungen. Hier der Erste Teil:

Firmenfest – Motivation für Kunden und Mitarbeiter

Eine Firmen-Veranstaltung, insbesondere ein Firmenfest ist nicht nur ein Fest zur Freude und für die Sinne und sondern vor allem eine tolle Pflege der Motivation von Kunden und Mitarbeitern.
Firmenfeste sind eine sinnvolle Investition ins Betriebsklima und in Kundenbeziehungen. Beim gemeinsamen Feiern in ungezwungener Runde entstehen bisweilen gute, neue Ideen. Ja, so manche Innovation entstand auf einer Betriebsfeier.

Firmenfeste, Tage der offenen Tür, Year End Parties und sonstige Feiern und Veranstaltungen innerhalb der Firma, sind immer wieder eine besonders gute Möglichkeit, um Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen zu motivieren und an das Unternehmen zu binden. In Zeiten, in den qualifizierte Fachkräfte in praktisch jeder Branche händeringend gesucht werden, hat heute das Thema Mitarbeiterbindung für alle Unternehmen hohe Priorität. Veranstaltungen und Feiern sind dabei eine willkommene Möglichkeit, damit Angestellte mit dem Unternehmen in einer positiven Form identifizieren. Ein Firmenfest kann das Zusammengehörigkeitsgefühl nachhaltig stärken, welches Mitarbeiter nach aussen tragen werden. Zudem ist es auch eine gute Gelegenheit, um wertvolle Kunden sowie wichtige Lieferanten mit einzubeziehen.

Feste feiern wie sie fallen!
Firmenfeste wirken auf verschiedenste Art und Weise. Sie lösen bei Mitarbeitern positive Emotionen aus und sie können sich gegenseitig von einer ganz privaten Seite kennenlernen. Schnell verfliegt so der Alltag und neuer Wind kommt in die Gespräche. Jeder Mensch hat das Bedürfnisse nach Zerstreuung, gemeinsamer Gemütlichkeit und Unterhaltung. Und genau darum ist es zentral, bei einer Firmenveranstaltung für die richtigen kulinarischen Genüsse und das passende Ambiente zu sorgen. Wird dies richtig angepackt, so kann nachhaltig eine bessere Zusammenarbeit 
unter den Mitarbeitern gesorgt werden. Dies wiederum sorgt für bessere Leistungen und ein besseres Funktionieren der Teams. Ein Firmenfest, eine Firmenfeier mit professionellem Rahmenprogramm bildet die optimale Basis für eine erfolgreich funktionierende Belegschaft.

Im 2. Teil unserer Serie werden wir uns vertieft mit dem Thema Eventorganisation auseinandersetzen.

Portrait Fotos für den besten ersten Eindruck

Es ist so ein altes nicht-Geheimnis, dass Fotos in vielen Fällen über den ersten Eindruck entscheiden. Sei dies in der Werbung, Firmenkommunikation oder auch in ganz anderen Bereichen, wie der Präsentation von Immobilien und Wohnungen. An vielen Orten werden darum professionelle Fotos in hoher Qualität eingesetzt, doch oft wird dies auch vernachlässigt und viel Potential verpasst.

Bei Bewerbungsfotos ist dies ganz zentral der Fall. Das einfache, emotionslose Passbild hilft nicht, im Gegenteil. Ein nicht übertriebenes, aber passendes Bild wirkt hier viel besser. Denn schliesslich muss der Personalverantwortliche in kurzer Zeit sich ein Bild machen können, wer am besten in die Firma passt. Entscheiden tun am Schluss selbstverständlich die Fakten, die Laufbahn und die Berufserfahrungen. Wenn aber die Sympathie auf den ersten Blick nicht stimmt, dann gewinnt der Konkurrenz mit einem ähnlich guten Lebenslauf.

Radiusköpfchen Fraktur – Ellbogen Genesung und Beweglichkeit

Achtung: Suchen sie bei einer Fraktur, oder auch nur einem Verdacht einer solchen, in jedem Fall einen Arzt auf. Diese Informationen hier sind keine medizinisch zwingend gültigen Inhalte, ich bin KEIN Arzt. Ich gebe sie hier wider, weil ich selber danach gesucht habe. Es besteht keine Garantie für Richtigkeit und während das Internet viel her gibt, ist es auch gefährlich gesundheitsrelevante Entscheide auf Informationen und Halbwahrheiten aus dem Netz basierend zu treffen.

Mein Radiusköpfchen-Bruch

Ich erlitt im Sommer 2013 eine Radiusköpfchen Impressionsfraktur. Das Radiusköpfchen ist der hinterste Gelenkteil der Speiche im Unterarm (Wikipedia). Stürzt man rückwärts und will man dabei den Sturz nach hinten mit einem gestreckten Arm abfangen, so ist die Gefahr gross, dass genau dieses Radiusköpfchen bricht.

So eine Radiusköpfchenfraktur kann eine üble Sache sein, vor allem, wenn es zu mehreren kleinen Brüchen oder gar zu einer Zersplitterung kommt. Ich hatte Glück, es war ein einfacher Bruch und nur ein Knochenfragment war abgebrochen und eingedrückt (Impressionsfraktur). Das Knochenfragment war etwas mehr als 3mm eingedrückt, was bei der Klassifizierung eine Rolle spielt und wodurch eine Operation empfohlen wurde.

Diagnose und mögliche Massnahmen

Bei der Diagnose in der Notfallaufnahme im Waidspital in Zürich wurde mir klar zu einer Operation geraten und man wollte mich gleich aufbieten. Das blockte ich erst einmal ab, denn einerseits wollte ich mich erst selber schlau machen – als Naturwissenschaftler habe ich nun hald eine Tendenz dazu – und andererseits war mir auch die Meinung meines Hausarztes wichtig.

Mein Hausarzt zog in Betracht den Arm zu stabilisieren und von einer OP abzusehen. Man muss ja nicht alles operieren und vermutlich wäre dies durchaus eine Alternative gewesen. Nach einigem Abwägen holte ich mir dann aber doch noch die Meinung eines Spezialisten. Dieser rat mir zu operieren und meinte, eine nicht-OP führt einem hohen Arthrose-Risiko. Zudem führe eine längere Immobilisierung (4-10 Wochen werden oft als Grössenordnung umhergereicht) zu einer starken, womöglich bleibenden Einschränkung der Beweglichkeit. Als Fotograf war diese Perspektive für mich keine Option, die Entscheidung für eine Operation war gefallen.

Bewegung ist wichtig

Neben diesen Ratschlägen machte ich mich auch im Internet auf die Suche nach Tipps und Hinweisen. Via Google fand ich unzählige Foren, Beiträge und Ratgeber zu meiner Verletzung. Vielerorts wird berichtet, dass die Option nicht zu operieren besteht. In solchen Fällen wird der Arm meist über eine längere Zeitdauer fixiert. Weiter findet man im Internet aber auch zahlreiche Berichte von Patienten, die äusserst lange Therapien benötigen, um wieder eine befriedigende Beweglichkeit zu erlangen.

Im Nachhinein bin ich äusserst froh, dass ich auf den Spezialisten gehört habe. Laut ihm ist eine lange Fixierung des Arms zu vermeiden und zudem eine veraltete Praxis. In meinem Fall wurde die Fixierung bereits ca. 3 Tage nach der Operation wieder entfernt. Ohne Operation mit stabilisierenden Schrauben wäre vermutlich eine längere Fixierung  notwendig gewesen. Meinen Arm durfte ich natürlich während längerer Zeit (4-6 Wochen) nicht und danach nur vorsichtig belasten. Aber ich wurde angewiesen schon früh tägliche Bewegungsübungen zu machen. Voll belasten, inklusive Sportarten, bei denen der Druck auf den Ellbogen kurzzeitig hoch werden kann, durfte ich den Ellbogen nach einem halben Jahr wieder.

Bei der ärztlichen Nachkontrolle nach zirka 6 Wochen konnte ich meinen Arm bereits wieder beinahe ganz strecken. Es fehlten mir noch ca. 10 Winkelgrade. Nach einem halben Jahr waren es noch knapp 5 Grad, die ich nicht als störend empfand.

Wenn ich meinen Fall mit den vielen Schilderungen in Internetforen vergleiche, bin ich überzeugt, dass ein möglichst frühzeitiges, freies Bewegen des Ellbogens sehr förderlich für die Genesung ist. Es gibt anscheinend viele Patienten, die keine normale Beweglichkeit mehr erreichen, nachdem der Ellbogen mehrere Wochen oder gar 2-3 Monate immobilisiert war.

Alte Methoden, neue Erkenntnisse und das Internet

Mein Radiusköpfchenbruch ist ein Beispiel von vielen und sicher nicht repräsentativ. Mir wurde dabei bewusst, dass alte Methoden stets in der medizinischen Praxis angewendet werden. Umso wichtiger ist eine erstklassige, fachärztliche Untersuchung. Ob ich ohne Operation zu einem guten Resultat gekommen wäre, kann und möchte ich nicht ausschliessen. Und genau so kann ich noch nicht beurteilen, wie der Langzeitverlauf sein wird. Klar ist aber, dass ich im Internet zwar viele Informationen fand, ich mir damit alleine aber keine solide Meinung und Entscheidungsgrundlage bilden konnte.

Eine frühe Bewegung, bereits wenige Tage nach der Operation, verhalfen mir zu einem Wiedererlangen einer nahezu vollständigen Beweglichkeit.

Ihre Erfahrungen, Fragen und Anregungen

Haben Sie selber einen Radiusköpfchenbruch erlitten oder jemand aus Ihrem Umfeld? Oder haben Sie weitere Anregungen und Erfahrungen? Ich würde mich über einen Kommentar unten freuen.

Livemusik für grosse Events und einmalige Parties

Eine der schönen Seiten meines Berufs als Eventfotograf ist, dass ich immer wieder spannende Künstler und Musiker kennenlerne. Es macht unheimlich Spass diese Menschen sowohl backstage, wie auch in Action auf der Bühne oder mitten im Publikum zu sehen. Einige wenige davon bleiben einem ganz besonders in Erinnerung. Und trifft man sie immer wieder auf den guten, ja besseren und schöneren Events, Hochzeiten oder Parties, hat dies wohl seine Gründe.

Eine solche Band, auf die ich immer wieder mit viel Freude treffe, ist Pianobeat. Hinter dieser Livemusik Partyband steckt eine Besetzung mit 3-4 Musiker mit einem breiten Repertoire von Partymusik, Rock, Pop aber auch Schlager. Was die Band auszeichnet ist ihre Professionalität, ihre Erfahrung einem Event einen ganz besonderen Glanz zu geben. Die Musiker schaffen es immer wieder einem Mitarbeiterevent oder auch  Kundenveranstaltungen das Tüpfchen auf dem i Aufzusetzen.

 

Tami Guet, Tami Schrott – der Besserwisser

Schweizer Blogger und online Medien kennen ihn, den Monsieur Tami Guet oder manchmal kommt er auch Tami Schrott. Was für einfallsreicher Name!

Er ist ein regelmässiger Kommentator auf Blogs und Webseiten und macht es sich zum Sport, sich provokativ und besserwisserrisch zu äussern. Es macht ihm Spass Artikel, die mal etwas loben oder positiv hervorheben ins lächerliche zu ziehen. Inhaltlich bringt er dabei oft nichts relevantes oder gar falsche Informationen. Als selber in verschiedenen Medien online Schreibender nervte ich mich zuerst regelmässig. Doch das ist die Energie nicht wert.

Der Gute liebe Tami meldet sich immer mit der Emailadresse tagu@redwine.ch an. Ob diese funktioniert weiss ich nicht. Wer will es ausprobieren? Doch lässt es sich in WordPress einfach Bewerkstelligen diese Email Adresse im Bereich der Kommentar-Einstellungen auf die Blackliste zu stellen. So bleibt er erst mal fern, bis ….

Wenn Amazon die Tür schliesst

Wo kauft ihr eure Bücher? Die Chancen sind gut, dass viele Amazon nennen. Und einige davon kaufen sie wohl in digitaler Form als Kindle-Bücher, um diese auf einem Kindle oder in einer Kindle-App auf einem anderen Tablet-Computer zu lesen.

Die Kindle-Büchersammlung besteht also rein digital und ist dafür immer mit dabei. Man stelle sich nun vor, dass plötzlich, ohne Vorankündigung, einfach alle Bücher gelöscht werden. Gähnende Leere auf dem Kindle, einfach so, eines morgens. Genau das passierte der Norwegerin Linn, deren Geschichte “Outlawed by Amazon DRM” zurzeit auf Twitter umhergereicht wird.

Kurz zusammengefasst: Amazon teilte Linn mit, dass ihr Account per sofort gelöscht sei, da er in Verbindung mit einem missbräuchlichen Account stehe. Als Konsequenz wurden sämtliche Buchinhalte auf ihrem Kindle remote von Amazon gelöscht. Trotz mehrmaligem Nachfragen und Beteuerungen, dass Linn sich dies nicht erklären könne, keinen zweiten Account je besessen habe und gerne wissen würde, was sie ändern müsse, erhielt sie immer die gleiche Antwort: Ihr Account sei gelöscht worden und weitere Informationen gebe man nicht. Man teilte ihr also nicht einmal mit, welches Problem besteht und obendrauf informierte man sie, dass alle neuen Accounts, die sie in Zukunft eröffne, gelöscht würden.

Digitale Rechteverwaltung ist ein grosses Thema bei Anbietern digitaler Inhalte und es ist deren Aufgabe dafür zu sorgen, dass Konsumenten die Rechte von Autoren, Künstlern und anderen Inhalte-schaffenden respektieren. Doch wenn man so einfach  lebenslänglich von einem dominierenden Anbieter verbannt wird,  ist das viel mehr als unangenehm. Und vor allem zerstört es das Vertrauen in einen Anbieter, dem so viele blind Vertrauen. Es ist Vertrauen zerstörend und kundenunfreundlich, weil sich Amazon hinter der eigenen Macht und den eigenen Geschäftsbedingungen versteckt und von Anfang an ausschliesst, dass es sich vielleicht, und nur eventuell um ein Missverständnis handeln könnte. Zudem wird dem ‘Angeklagten’ verweigert die eigentlichen Anklagepunkte überhaupt zu erfahren.

Eine Firma darf sich seine Kunden aussuchen und muss keine soziale Institution sein. Sie muss intern nicht einmal wie ein Rechtsstaat funktionieren. Aber sie muss auch akzeptieren, dass sie für ihr Verhalten einbussen erfährt. Immer vorausgesetzt, dass hier alle Tatsachen offen auf dem Tisch liegen und Linn nichts verschweigt, ist dies ein Warnzeichen sich nicht auf Amazon-Kindle Angebote zu verlassen. Sollte diese Geschichte sich wiederholen und Amazon nicht einlenken oder Fakten auf den Tisch legen, könnte dies ein tiefer Kratzer in Amazons Reputation werden.

BVK Zürich – die verlieren 1.5 Milliarden und …. bleiben auf dem Sessel sitzen

Ich finde es recht krass: Ein Bericht einer parlamentarischen Kommission in Zürich kommt zum Schluss (siehe Tagesanzeiger), dass der Regierungsrat mitverantwortlich ist, für die betrügerischen Machenschaften bei der Zürcher Pensionskasse BVK, die zu einem Verlust von 1.5 Milliarden Franken geführt hat. Die gleiche Kommission, bestehend aus kantonalen Parlamentariern, teilweise Anwälte, hält sich aber zurück und fordert mit keinem Wort einen Rücktritt. Bankers wurden wegen so grossen Verlusten sogar vom Stuhl geworfen (zurecht, auch wenn das dort noch eher gedeckt würde, meine ich). Die Regierung und Verwaltung bleibt und keiner will sich an denen mit falschen Worten die Finger verbrennen. Kann es sein, dass hier gewisse Anwälte und Parlamentarier die Konfrontation bewusst meiden?

Was läuft falsch: Solarstrom, Öko-Strom – Fukushima Effekt ist weg, niemand will’s

Der soeben ausgestrahlte 10 vor 10 Beitrag macht stutzig:

Da berichten die Stromanbieter, dass der Fukushima-Effekt weg sei und die Verbraucher keinen Ökostrom mehr kaufen wollen. Das Angebot sei da, aber niemand konsumiere. Es sei genug Solarstrom in den Strombörsen vorhanden, aber die Konsumenten wählen den billigeren Atom-Strom. Fast schon vorwurfsvoll wird da gesagt, dass die Konsumenten hald schnell vergessen und den billigeren Strom kaufen und es wird gleich nochmals angefügt, dass der Markt zwar da sei.

Doch hallo, wie funktioniert ein Markt oder wie funktioniert eine Börse? Beide Begriffe wurden und werden in diesem Zusammenhang verwendet. Der Strom wird also durch eine Börse vergeben und der Ökostrom wird nicht gekauft!

Also, liebe Strom-Lobby: Ein Preis an einer Börse fällt, wenn keiner kauft, respektive wenn ein Produkt am Markt keinen Absatz findet. Der Ökostrom müsste also deutlich günstiger sein und würde so bestimmt auch wieder mehr Käufer finden.

Genau so komisch erscheint auch, dass der Ökostrom subventioniert wird. Auch dies sollte einen günstigeren Preis sicherstellen und ist ja eigentlich auch das gewollte Ziel. Irgendwie riecht das stark nach einer Branche, der man wohl etwas genauer auf die Finger schauen sollte, oder? Preisüberwacher?