Adobe in den roten Zahlen?

Es erstaunt ziemlich, dass Adobe im vergangenen Quartal in die roten Zahlen rutschte – die Wirtschaftskrise ist daran wohl nicht ganz unschuldig. Laut heise.de hat Adobe im vierten Geschäftsquartal ein Verlust von 32,0 Millionen Dollar verbuchen müssen – im vierten Quartal 2008 schrieb man noch einen Gewinn von 245,9 Millionen Dollar. Der Umsatz fiel gegenüber dem Vorjahresquartal um 17 Prozent auf 757,3 Millionen Dollar. Uber das gesamte Geschäftsjahr fiel der Umsatz somit um 18 Prozent auf 2,946 Milliarden Dollar und der Gewinn um 17 Prozent auf 386,5 Millionen Dollar.

Die Produkte von Adobe einen riesen Funktionsumfang und Updates von Photoshop, Indesign und co bringen meist sehr Interessantes, aber nicht absolut nötiges mit sich. So sagt sich wohl der eine oder andere, dass es sich lohnt auf die nächste Ausgabe zu warten.

Nicht ganz unbedeutend ist zudem wohl die Tatsache, dass der nächste Update-Zyklus nicht mehr sehr weit entfernt liegt. Die Adobe CS5 Suiten und Einzelprogramme dürften wohl nicht zuspät im 2010 kommen und mit der Beta-Version von Adobe Lightroom 3 weiss man auch, dass hier ebenfalls nichtmehr zulange gewartet werden muss. Also darf man davon ausgehen, dass Adobe 2010 wieder fette Gewinne macht, bei einer Erholung der Wirtschaft wohl sogar sehr fette.

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